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Augen­brauen rasieren statt zupfen: Schmerz­freie Alter­na­tive?

Augenbrauen rasieren

Du hast keine Lust mehr, deine Brauen zu zupfen, und suchst eine schmerz­freie Alter­na­tive? Ich zeige dir, wie du deine Augen­brauen rasieren kannst und wie du die richtige Augen­brau­en­form findest. Außerdem erfährst du, welche Vor- und Nachteile das Entfernen der Haare mit einem Augen­brau­en­ra­sie­rer hat.

Schmerz­freie Alter­na­tive zum Zupfen

Ich muss gestehen, ich hasse Augen­brauen zupfen. Es ist für mich einfach unfassbar schmerz­haft und unan­ge­nehm, sodass ich schon lange auf der Suche nach einer schmerz­freien Alter­na­tive war. Schon früh habe ich durch Zufall Augen­brau­en­ra­sie­rer entdeckt.

Also habe ich sie einfach bestellt und mich beim ersten Versuch meine Augen­brauen zu formen gleich mal richtig schön geschnit­ten. Doch mit der Zeit habe ich die Technik per­fek­tio­niert und bringe meine Härchen mitt­ler­weile pro­blem­los in Form.

Damit du dir unnötiges Rum­pro­bie­ren sparen kannst, zeige ich dir, wie es funk­tio­niert.

Vor- und Nachteile beim Rasieren

Natürlich hat jede Methode ihre Vor- und Nachteile, so auch das Rasieren der Augen­brauen. Darauf möchte ich auch eingehen, damit du dir deine eigene Meinung bilden kannst, ob das was für dich ist.

Vorteile

  • Schmerz­freie Methode
    Das Rasieren der Augen­brauen ist schmerz­frei, weswegen es gerade für schmerz­emp­find­li­che Frauen eine tolle Alter­na­tive ist. Das ist sicher auch der größte Vorteil.
  • Keine große Übung nötig
    Die Methode ist wirklich einfach und auch für Anfänger ganz easy und ohne viel Übung anwendbar.
  • Kurz­fris­tige Zeit­er­spar­nis
    Das Rasieren geht schneller als das Zupfen, weswegen du dir auf kurze Sicht gesehen Zeit sparst. Da man es aber häufiger machen muss, rela­ti­viert sich das am Ende des Monats jedoch wieder.

Nachteile

  • Die Haare wachsen schnell nach
    Beim Zupfen reißt du die Haare samt Haar­wur­zel aus, was dazu führt, dass du lange deine Ruhe hast. Beim Rasieren werden die Haare lediglich abge­schnit­ten, sodass du es mind. alle 2 Tage wie­der­ho­len musst.
  • Ver­let­zungs­ge­fahr
    Gerade bei den ersten Malen ist die Gefahr sich zu schneiden relativ groß, da der frische Rasierer besonders scharf ist und du noch nicht genau weißt, wie die Klinge reagiert. 
  • Auf Dauer kos­ten­in­ten­si­ver
    Fürs Zupfen benötigst du lediglich eine Pinzette, die du nor­ma­ler­weise auch ewig hast. Der Augen­brau­en­ra­sie­rer sollte aus­ge­tauscht werden, sobald er stumpf ist. Deswegen ist diese Variante auf Dauer etwas teurer.

Die richtige Augen­brau­en­form finden

Je nach Gesichts­form hat Frau eine unter­schied­li­che Form. Doch woher weiß ich, wie ich meine Augen­brauen formen soll? Es gibt drei ganz einfache Hil­fe­stel­lun­gen, die du nutzen kannst. Nimm dir dafür am besten einen dünnen Stift oder einen Pinsel mit langem dünnem Stiel.

Augenbrauenform
  1. Halte den Pinsel senkrecht an deinen Nasen­flü­gel. Die so ent­stan­dene Linie zeigt den innersten Punkt der Augen­braue an. Alles was darüber hin­aus­geht, könntest du weg­ra­sie­ren.
  2. Nun drehen wir den Pin­sel­stiel so weit, bis wir an den äußersten Rand unserer Pupille kommen. Diese Linie zeigt den Punkt, an dem der Brau­en­bo­gen seinen Höhepunkt erreicht und am höchsten liegt.
  3. Dann ziehen wir den Stiel weiter, bis er am äußersten Augen­win­kel ange­kom­men ist. Die ver­län­gerte Linie zeigt das Ende der Augen­braue an, welches spitz zuläuft.

Damit hast du die richtige Augen­brau­en­form für dein Gesicht ermittelt. Natürlich kannst du sie noch ein wenig variieren, sodass sie dir am Ende auch gefällt. Aller­dings solltest du nicht zu sehr von deiner natür­li­chen Form abweichen, da es dann unvor­teil­haft aussehen könnte.

Die Dicke der Augen­brauen ist auch wieder Geschmack­sa­che. Mitt­ler­weile geht der Trend immer mehr hin zu breiteren, natür­li­che­ren Brauen und weg von den schmalen Linien.

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Augen­brauen rasieren, so geht’s

Wichtig beim Rasieren der Augen­brauen ist immer, dass du deine Haut schön straffst. So minderst du die Gefahr, dass du dich schnei­dest.

Haare ein­wei­chen und Haut wärmenDamit die Klinge die Haare leicht schneiden kann, lohnt es sich, die Augen­brauen vor der Rasur ein wenig ein­zu­wei­chen. Dafür einen Wasch­lap­pen mit heißem Wasser tränken und für ein paar Minuten an die Brauen halten.
Tipp: Das Wasser aber bitte nur so heiß, dass du dich nicht ver­brennst und es gut aushalten kannst.

Augen­brauen kämmen und Kanten anzeich­nen

Augenbrauen bürsten

Die Augen­brauen trocknen und mit einem Bürstchen in Wuchs­rich­tung kämmen. Dann mit einem Kajal am oberen und unteren Rand anzeich­nen, wie du die Augen­brauen formen möchtest. Dann musst du nachher beim Rasieren nicht so sehr aufpassen. Wer schon geübt ist, der kann auch ohne anzeich­nen rasieren. Mir per­sön­lich hat das am Anfang sehr geholfen.

Die Ver­wen­dung von Rasier­schaum oder -gel ist optional. Wenn es dir lieber und deine Haut emp­find­lich ist, kann es dafür sorgen, dass die Klinge besser gleitet. Ich rasiere meine Augen­brauen aber meistens ohne.

Tipp: Achte beim Rasieren darauf, dass du den Rasierer nicht zu steil stellst, sonst hast du dich schneller geschnit­ten, als du schauen kannst.

Obere Kante formen

Augenbrauen rasieren obere Kante

Nun nehmen wir unseren Augen­brau­en­ra­sie­rer und straffen die Haut oberhalb der Braue mit den Fingern der freien Hand. Dann setzen wir den Rasierer vor­sich­tig oberhalb an, und fahren mit der Klinge an der Haut entlang nach unten. So geht’s immer weiter, bis wir alle einzelnen Härchen entfernt und die Augen­braue oben geformt haben.

Tipp: Achte darauf, dass die Braue zum Bogen hin ansteigt. Also nicht zu viel wegnehmen.

Untere Kante formen

Augenbrauen rasieren untere Kante

Die untere Kante ist etwas schwie­ri­ger, denn man muss aufpassen, dass man sich nicht zu viele Haare weg­ra­siert und auch die Wimpern nicht erwischt. Ich empfehle deshalb gerne: „Schließe deine Augen beim Rasieren“. Mit dem Daumen oder Zei­ge­fin­ger der freien Hand die Haut straffen und je nachdem, wie es dir leichter fällt, von außen oder der Mitte beginnen. Den Rasierer leicht schräg ansetzen und vor­sich­tig entlang der ange­zeich­ne­ten Form über die Härchen ziehen.

Tipp: Erst in und danach noch mal gegen die Wuchs­rich­tung rasieren.

Haut pflegenDanach die Haut um die Augen­brauen mit einer guten Pfle­ge­creme ein­schmie­ren.

Vorsicht bei der Wahl des richtigen Augen­brau­en­ra­sie­rers

Wenn du dir einen Augen­brau­en­ra­sie­rer kaufen willst, solltest du beim Kauf unbedingt auf die Qualität achten. Ich hatte schon mal ein billiges, min­der­wer­ti­ges Produkt und mir die Haare damit eher aus­ge­ris­sen, als abge­schnit­ten. Habe die Dinger dann sofort weg­ge­schmis­sen und mir etwas Ver­nünf­ti­ges geholt, was jetzt aber nicht extrem teuer war.

Meine Erfah­run­gen

Wie du siehst, Augen­brauen rasieren, ist kein Hexenwerk, absolut schmerz­frei und schnell gemacht. Ich per­sön­lich rasiere lieber öfter, als die Schmerzen beim Zupfen zu haben.

Ich per­sön­lich habe beide der ver­link­ten Rasierer schon benutzt und mit beiden gute Erfah­run­gen gemacht. Wer lieber eine elek­tri­sche Variante mag, kann es natürlich auch damit versuchen.

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