Tägliche Haarwäsche, jeden Tag Haare waschen gesund, schädlich

Tägliche Haar­wä­sche: Wie oft Haare waschen ist gesund?

Fragst du dich auch, ob tägliche Haar­wä­sche schädlich ist? Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie oft Haare waschen gesund ist und ob es sich lohnt, die Inter­valle zu redu­zie­ren.

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Tägliche Haar­wä­sche

Die tägliche Haar­wä­sche gehört für viele zur Routine im Alltag. Dabei machen wir uns oft gar keine Gedanken darüber, ob das nun gut oder schlecht für unsere Haar­pracht ist. Fettige Haare sind dabei auch immer wieder ein Thema, doch die Ursachen dafür können durchaus darin liegen, dass wir unsere Haare zu häufig waschen.

Tipp: Zu heißes Wasser und tägliches Föhnen können für deine Haare auch pro­ble­ma­tisch sein. Das regt die Talg­pro­duk­tion der Kopfhaut an und sorgt für schnell fettende Haar­an­sätze.

Irri­tierte Kopfhaut und über­pflegte Haar­pracht

Wirklich schädlich ist tägliches Waschen grund­sätz­lich nicht, aber wenn man sich klar macht, dass die Kopfhaut Talg pro­du­ziert, um sich selbst ein­zu­fet­ten, dann könnte man drauf kommen, dass es alles andere als gesund sein muss, diesen Talg täglich aus­zu­wa­schen. Denn das Ergebnis ist, dass die Kopfhaut noch mehr Talg pro­du­ziert, um ihren Schutz­film aufrecht zu halten, was zu schnell fettenden Haaren führt.

Auch die Pfle­ge­pro­dukte, die wir verwenden, können unseren Haaren mehr schaden, als nützen. Denn oft werden sie mit den vielen Inhalts­stof­fen über­pflegt. Wendet man diese Produkte dann jeden Tag an, führt auch das wieder zu einer Irri­ta­tion der Kopfhaut mit den bekannten Problemen, wie schnell fettenden Haaren, Juckreiz oder starker Schup­pen­bil­dung.

Wie oft Haare waschen gesund

 

Wie oft Haare waschen ist gesund?

Doch wie häufiges Haare Waschen ist dann eigent­lich gesund? Das lässt sich nicht all­ge­mein­gül­tig beant­wor­ten, denn jeder Mensch ist anders, dem­entspre­chend auch jede Kopfhaut und jedes Haar. Da gilt es aus­zu­pro­bie­ren, welcher Wasch­rhyth­mus für dich genau der Richtige ist.

Wenn du bis dato zu den Frauen gehörst, die ihre Haare jeden Tag waschen, dann geht es auch nicht von heute auf morgen, dass sich deine Kopfhaut umstellt. Dem­entspre­chend dauert es eine Zeit lang, bis sie wieder normal “funk­tio­niert”.

Bei mir per­sön­lich reicht es nach einer erfolg­rei­chen Umstel­lung, wenn ich meine Haare alle 3 — 4 Tage wasche. Vorher werden sie auch nicht fettig, sondern sehen frisch und sauber aus. Doch wie gelingt die Umstel­lung?

Haare weniger waschen

Wenn du deiner Kopfhaut nun was Gutes tun möchtest, heißt das weniger Haare waschen. Aller­dings solltest du deinen Wasch­zy­klus langsam ausdehnen und auf Haar­pro­dukte zurück­grei­fen, die weniger Pfle­ge­stoffe beinhal­ten. Bei der Umstel­lung kann es passieren, dass deine Kopfhaut erst mal sehr schnell fettet und deine Haare dem­entspre­chend nach einem Tag total schreck­lich aussehen. Doch das ist eine Phase, durch die man durch muss, wenn man zu häufiges Haare Waschen vermeiden will.

Am besten nutzt du dafür die Zeit, in der du Urlaub hast oder wo es egal ist, wenn deine Haare mal ein wenig fettig aussehen.

Jeden Tag Haare waschen abge­wöh­nen, so geht’s

Wie du dir das jeden Tag Haare waschen abge­wöh­nen kannst, möchte ich nun anhand meiner per­sön­li­chen Erfah­run­gen erläutern.

  1. Gib deinen Haaren Zeit
    Wie schon erwähnt, die Umstel­lung auf weniger Haare waschen ist nicht ganz so einfach, weil die Über­gangs­phase durchaus 2 — 4 Wochen in Anspruch nehmen kann. Aber wenn du diese schwie­rige Phase über­wun­den hast, dann geht es wie von selbst.
  2. Dehne die Wasch­in­ter­valle langsam aus
    Du solltest nicht sofort deine tägliche Haar­wä­sche auf alle drei Tage ausdehnen, sondern dich langsam steigern. Wenn du heute Morgen deine Haare wäschst, dann mach es am Tag drauf am Abend und behalte das für ein paar Tage bei. Dann ver­län­gerst du den Intervall auf zwei Tage, usw. Das Ganze einfach so lange durch­zie­hen, bis du für dich den perfekten Abstand zwischen den Haar­wä­schen gefunden hast.
  3. Orga­ni­sier dir ein natür­li­ches Shampoo, das keine stark pfle­gen­den Inhalts­stoffe hat
    Damit deine Kopfhaut sich leichter rege­ne­rie­ren kann, solltest du mildes Shampoo verwenden, dass weder zu stark entfettet, noch deine Kopfhaut auf andere Art und Weise irritiert. Ideal wäre das Nutzen von Natur­pro­duk­ten.
  4. Haare richtig waschen
    Natürlich möchte man das Fett am Ansatz entfernen, aber auch zu starkes Rubbeln auf der Kopfhaut kann dazu führen, dass diese irritiert wird. Deswegen einfach nur mit sanften krei­sen­den Bewe­gun­gen säubern, ohne dabei zu viel Druck anzu­wen­den. Achte außerdem darauf, dass du nur lauwarmes Wasser ver­wen­dest und die Haare richtig ausspülst. Auch zu viel Shampoo schadet deiner Kopfhaut eher, als das es nützt. Gehe deshalb möglichst sparsam damit um.

Wie du sehen kannst, ist die tägliche Haar­wä­sche nicht zwangs­läu­fig gesund. Deshalb ist es durchaus loh­nens­wert, die Häu­fig­keit der Haar­wä­sche zu redu­zie­ren, gerade wenn du an einer über­mä­ßi­gen Talg­pro­duk­tion leidest.

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