Badebomben selber machen, natürliche Badezusätze selbst herstellen

Bade­bom­ben selber machen: natür­li­che Bade­zu­sätze

Jetzt in der kalten Jah­res­zeit gibt es nichts Wohl­tu­en­de­res, als ein heißes Bad. Doch warum nicht mal Bade­bom­ben selber machen? Ich zeige dir, wie einfach du natür­li­che Bade­zu­sätze selbst her­stel­len kannst. Perfektes Bade­ver­gnü­gen mit einer extra Pflege für die Haut, aber ohne künst­li­che Zusatz­stoffe.

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Natür­li­chen Bade­zu­satz selber machen

Eine Badewanne voll mit heißem Wasser und darauf ein riesiger Schaum­berg – die Ide­al­vor­stel­lung von einem Vollbad. Doch oft wissen wir gar nicht, was in den Bade­zu­sät­zen enthalten ist, die wir uns in die Wanne kippen. Deswegen wollen wir heute Bade­bom­ben selber machen und damit ganz bewusst ent­schei­den, was darin enthalten ist.

Was braucht man dafür?

Einer der wich­tigs­ten Zusätze, die auch dafür sorgen, dass es so richtig schön schäumt, sind Tenside. Diese können aus natür­li­chen Stoffen, wie Zucker oder Eiweiß her­ge­stellt werden. Doch auch eine chemische Variante ist möglich. Die wasch­ak­ti­ven Sub­stan­zen sorgen dafür, dass die Haut gereinigt wird und sie wirken sta­bi­li­sie­rend auf die Ober­flä­che des Wassers.

Weitere häufige Zusätze sind Kon­ser­vie­rungs­stoffe und Emul­ga­to­ren. Auch hier kann wieder zwischen natür­li­chen und künst­li­chen Zusatz­stof­fen gewählt werden. Natür­li­che Mög­lich­kei­ten wären

  • Salze,
  • manche Säuren,
  • Alkohol.

Diese sorgen dafür, dass der Bade­zu­satz länger haltbar ist und sich Fette des Zusatzes und das Bade­was­ser optimal verbinden.

Alles Weitere ist dann fürs Auge. So darf der Bade­zu­satz durchaus eine schöne Farbe haben und angenehm riechen.

Bade­bom­ben selber machen

Bade­bom­ben gibt man einfach in das warme Bade­was­ser und schon sprudeln und blubbern sie vor sich hin. Die Hand­ha­bung ist sehr einfach und auch optisch machen sie was her. Deswegen erfreuen sie sich immer größerer Beliebt­heit. Eine tolle Gele­gen­heit sie auch einfach zu ver­schen­ken.

Zwei der Haupt­zu­ta­ten, die gleich­zei­tig für das tolle Blubbern ver­ant­wort­lich sind:

Bade­bom­ben Rezept

Hier ist nun beim Bade­bom­ben Rezept, welches du gleich nach­ma­chen kannst. Dieses mal werden wir uns an Lavendel Bade­bom­ben wagen. Die ange­ge­bene Menge reicht für 3 selbst gemachte Bade­bom­ben.

Zutaten:

200 gr. Natron
100 gr. Zitro­nen­säure
100 ml Olivenöl
50 gr. Spei­se­stärke
7 Tropfen Duftöl (Lavendel)
Lebens­mit­tel­farbe (türkis oder violett)
getrock­ne­ten Lavendel
Bade­bom­ben-Form

Tipp: Eine Bade­bom­ben Form kannst du ganz einfach hier bestellen:

Her­stel­lung:

Stärke, Natron und Zitro­nen­säure in eine Schüssel geben. Olivenöl und Lavendel-Duftöl zugeben und zu einem Teig vermengen.

Nun ein paar wenige Tropfen der Lebens­mit­tel­farbe zum Teig geben und sofort gut durch­kne­ten. Dabei solltest du schnell sein, damit die Zitro­nen­säure und das Natron nicht mit der Flüs­sig­keit der Lebens­mit­tel­farbe reagieren.

Nun nimmst du deine Bade­bom­ben-Form und streust einen Esslöffel der getrock­ne­ten Laven­del­blü­ten hinein. Anschlie­ßend den Teig darauf verteilen und fest­drü­cken. Genau so verfährst du auch mit der anderen Hälfte der Form. Die beiden Hälften sollten leicht über den Rand hinaus befüllt werden.

Jetzt drückst du die beiden Formen auf­ein­an­der und formst damit die Kugel. Danach kannst du sie vor­sich­tig aus der Form nehmen.

So verfährst du, bis dein Teig auf­ge­braucht ist. Anschlie­ßend müssen die Bade­ku­geln für 6 Stunden in den Kühl­schrank, damit sie fest werden.

 

Wie du siehst, kann man Bade­bom­ben selber machen, ohne einen übermäßig großen Aufwand betreiben zu müssen.

Varia­tio­nen

Letzt­end­lich gibt es für Bade­bom­ben immer ein Grund­re­zept, welches für drei Kugeln aus der oben ange­ge­be­nen Menge

  • Natron
  • Zitro­nen­säure
  • Öl und
  • Spei­se­stärke

besteht.

Alle anderen Inhalts­stoffe sind aus­tausch­bar. So kannst du den Teig bei­spiels­weise in mehrere Portionen aufteilen und jeden Teil mit einer anderen Farbe einfärben.

Auch kannst du statt Laven­delöl jedes andere Duftöl deiner Wahl nehmen. Das Gleiche gilt auch für die getrock­ne­ten Blüten. Mach dir deine Badebombe so, wie sie dir gefällt.

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