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Trockene Haut: Ursachen und Hausmittel, die wirksame Abhilfe schaffen

Trockene Haut Ursachen Abhilfe

Würdest du manchmal am liebsten aus der Haut fahren, im wörtlichen Sinne? Das ist wahrscheinlich der Fall, wenn du unter trockener Haut leidest. Je nach betroffener Körperstelle ist sie rissig und kann sogar stark juckenim Gesicht genauso wie an den Armen und Händen, Beinen und Füßen. Einige Frauen haben nur während der Wintermonate mit diesem Problem zu kämpfen, andere das ganze Jahr über.

Doch welches sind die Ursachen für trockene Haut und was kannst du am besten dagegen unternehmen? Das und mehr erfährst du in diesem Artikel.

Ursachen für Haut, die trocken ist

Wahrscheinlich interessierst du dich am meisten dafür, was du gegen deine trockene Haut unternehmen kannst, richtig? Doch es ist sinnvoll, zuerst die Ursachen zu kennen, um die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

Die Gründe für trockene Haut können sich stark unterscheiden, wie du an den folgenden Beispielen siehst:

  • Falsche Pflege
    Gut gemeinte Pflege kann nach hinten losgehen und zwar dann, wenn du es damit übertreibst. Häufige Peelings sind für deine Haut ebenso belastend wie starkes Trockenrubbeln. Auch mit der Wahl deiner Pflegeprodukte beeinflusst du, wie es deiner Haut geht. Produkte mit Konservierungsmitteln sowie Duftstoffen können sie reizen, entfettende Waschgels oder normale Seifen können die Trockenheit noch verstärken.
  • Zu viel Wasser
    Damit ist nicht gemeint, dass du zu viel trinkst, sondern dass du zu viel Kontakt mit Wasser hast. Dieses kann deiner Haut Feuchtigkeit und Fett entziehen, speziell in Kombination mit den falschen Reinigungsmitteln. Vielleicht wäschst du dir sehr oft die Hände, badest oder duschst häufig sehr lange. Auch regelmäßiges Schwimmen in gechlortem Wasser kann zu trockener Haut führen.
  • Äußere Einflüsse wie Hitze oder Kälte
    Sind die Temperaturen sehr warm oder kalt, gibt unsere Haut mehr Feuchtigkeit ab. In Kombination mit einer geringen Luftfeuchtigkeit trocknet sie schneller aus. Besonders belastend für deine Haut sind die Wintermonate, in denen du zwischen der kalten Luft draußen und der warmen, trockenen Luft im Haus hin- und herwechselst.
  • Einseitige Ernährung und/oder Flüssigkeitsmangel
    Eine gesunde Haut braucht ausreichend Vitamine und Mineralstoffe. Nimmst du davon nicht genug zu dir, wirkt sich das unmittelbar auf dein Hautbild aus. Das Gleiche gilt für dein Trinkverhalten. Damit sich deine Haut von innen heraus mit Feuchtigkeit versorgen kann, musst du ihr diese auch zuführen. Schlecht ist es, wenn du oft Alkohol trinkst. Dieser führt einerseits zu einem Mangel an Mineralstoffen, andererseits kurbelt er das Schwitzen an. Das wiederum lässt deine Haut schneller austrocknen.
  • Hormonschwankungen
    Hormone haben einen großen Einfluss auf deine Haut. Nicht nur während der Pubertät, sondern auch in den Wechseljahren macht sich das oft deutlich bemerkbar. Während einer Schwangerschaft oder der Regel kann es ebenfalls zu trockener Haut kommen.
  • Psychische Belastungen
    Hoher Stress wirkt sich auf deinen Hormonhaushalt aus und dieser wiederum auf deine Haut. Das gilt leider auch in die andere Richtung. Leidest du unter Hautproblemen, stellt das eine psychische Belastung dar, die dich stresst – ein Teufelskreis. Umso wichtiger ist es, dass du für ausreichend Entspannung sorgst, damit du dich in deiner Haut wieder wohlfühlst.

Vielleicht ahnst du selber schon, was der Grund für deine trockene Haut ist. Bei vielen der gerade genannten Ursachen kannst du einfach Abhilfe schaffen. Sind die Hormone oder eine Erkrankung der Grund, solltest du dich von einem Facharzt beraten lassen.

hausmittel trockene haut

Was hilft gegen trockene Haut?

Trockene Haut um die Augen benötigt andere Pflegeprodukte, als trockene Haut an den Händen oder Füßen. Dennoch kommt es bei allen betroffenen Körperstellen darauf an, sie intensiv mit Feuchtigkeit und Nährstoffen zu versorgen. Im Winter solltest du zudem darauf achten, deine Haut möglichst gut vor der Kälte zu schützen, zum Beispiel durch das Tragen von Handschuhen oder einem Schal.

Die folgenden Hausmittel helfen bei trockener Haut:

  1. Sanft duschen, baden und waschen
    Verwende statt heißem Wasser lieber lauwarmes, das ist weitaus schonender. Versuche zudem, nicht täglich zu duschen und nutze zur Reinigung sanfte Wasch- oder Duschgels. Gut geeignet sind solche, die seifenfrei und zudem hautneutral sind. Statt eines Schaumbades solltest du lieber ein rückfettendes Produkt nehmen, zum Beispiel ein Duschöl. Und denk daran, deine Haut danach einzucremen, am besten mit einer Öl-in-Wasser Emulsion.
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  2. Die passenden Pflegeprodukte
    Du brauchst eine Pflege, die rückfettend ist und Feuchtigkeit spendet. Für trockene Haut um die Augen empfiehlt sich eine hypoallergene Feuchtigkeitscreme. Außerdem solltest du möglichst wenig Augen-Makeup benutzen, um die bereits gereizte Haut zu schonen.
    Als Gesichtscremes für trockene Haut eignen sich solche, die fettreich sind und zudem schnell einziehen. Achte darauf, dass der Fettanteil der Creme höher ist als der Anteil der Feuchtigkeit.
    Zu den passenden Pflegeprodukten zählt auch ein geeigneter Primer für trockene Haut. Dieser sollte feuchtigkeitsspendend sein. Wenn du bei der Auswahl des richtigen Produkts unsicher bist, lass dich am besten im Drogeriemarkt oder in einer Apotheke beraten.
    Wichtig: Je weniger Duft- und Konservierungsstoffe enthalten sind, umso besser ist das für deine Haut. Verzichte auf Cremes mit Mineralölen (Paraffinum Liquidum). Diese bilden einen Film auf der Haut und stören somit den Feuchtigkeitsaustausch.
  3. Greife auf natürliche Mittel zurück
    Was in vielen Cremes als Zusatzstoff enthalten ist, kannst du auch direkt verwenden. Dazu zählen zum Beispiel Arganöl oder Mandel-, Kokos-, sowie Macadamiaöl, aber auch Avocado hilft gegen trockene Haut. Aus ihr kannst du ganz einfach eine Maske herstellen, indem du sie pürierst. Anschließend lässt du sie 20 Minuten auf der entsprechenden Hautpartie einwirken und spülst sie dann mit lauwarmem Wasser ab.
    Pflegend bei trockener Haut ist auch Olivenöl. Erwärme dazu leicht die benötigte Menge im Topf oder in der Mikrowelle, trage es auf die betroffene Stelle auf und reibe es sanft ein.
  4. Fuß- oder Handbad
    Um etwas gegen trockene Haut an den Füßen oder Händen zu unternehmen, eignen sich gezielte Bäder. Dazu nimmst du lauwarmes Wasser und gibst zwei Esslöffel Olivenöl sowie einen Esslöffel Honig dazu. Nachdem du alles gut verrührt hast, badest du deine Füße oder Hände ungefähr 15 Minuten darin. Tupfe sie anschließend sanft trocken – nicht rubbeln.
  5. Eine Intensiv-Kur
    Deinen Händen und Füßen kannst du auch im Schlaf etwas Gutes tun. Reibe sie dick mit Kokosöl ein, ziehe danach dünne Baumwollhandschuhe oder -socken an und lasse das Öl über Nacht einwirken.
  6. Trinken, trinken, trinken
    Es kommt nicht nur auf die äußere Pflege an, sondern auch auf die von innen. Der wichtigste Punkt dabei ist es, ausreichend zu trinken. 1,5 Liter ungesüßter Tee oder Wasser wären ideal. Stell dir am besten immer eine Flasche oder Thermoskanne bereit, auf die du schnell zugreifen kannst.
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Trockene Haut muss nicht sein

Meine Haut neigt vor allem im Winter zum Austrocknen. Besonders merke ich es an Stellen wie der Hüfte, wo die Kleidung aufliegt und reibt. Aber auch am Rücken fängt meine Haut an zu jucken, wenn ich sie nicht regelmäßig eincreme und mit Feuchtigkeit versorge. Bei der Pflege kommt es jedoch auf das richtige Maß an. Viel hilft nicht immer viel. Wichtiger ist es, die richtigen Produkte zu wählen und es mit dem Waschen nicht zu übertreiben.

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