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Maki Sushi selber machen: Anleitung + Rezept für Anfänger

Maki Sushi selber machen, Anleitung, Rezept für Anfänger

Viele denken Sushi selber machen wäre total kompliziert. Doch das stimmt so nicht. Es ist zeitaufwendig und von der Zubereitung her etwas ungewohnt, aber nicht schwer. Damit du dir dein leckeres Sushi selbst machen kannst, habe ich hier meine liebsten Rezepte für dich. Du erfährst, wie du Sushi-Reis richtig kochst, wie man Sushi rollt und womit man die Rollen füllen kann.

Maki Sushi: Anleitung und Rezept für Anfänger

Bei diesem Beitrag geht es um die Grundlagen, weshalb meine Sushi Rezepte für Anfänger genauso geeignet sind wie für Fortgeschrittene. Ich erkläre dir Schritt für Schritt, was du machen musst und verrate dir einige Tricks, wie es leichter geht. Wenn du noch genauere Informationen rund um dieses Thema suchst, dann ist mein Sushi Guide sicher hilfreich für dich.

Die genauen Rezepte findest du etwas weiter unten im Beitrag.

Wie macht man Sushi selber?

Um Sushi nun selber machen zu können, benötigen wir neben den Zutaten ein paar Dinge, um diese leckeren Röllchen zuzubereiten. Dazu gehören:

  • Sushimatten und
  • Frischhaltefolie

Die Matten brauchen wir, um damit die Rollen zu formen, und die Frischhaltefolie hilft, dass diese nicht verschmutzen, sondern sauber bleiben.

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Letztendlich ist das Prinzip dann ganz einfach. Man kocht den Reis und bereitet die Zutaten vor, indem man sie in die passenden Portionen schneidet. Dann wird das Algenblatt mit Reis belegt, die Füllung kommt darauf und man rollt sie zusammen. Und schon ist unser selbst gemachtes Sushi fertig. Doch keine Sorge, die genaue Anleitung folgt noch.

Sushi-Reis kochen

Zuallererst müssen wir unseren Sushi-Reis kochen.

Unbedingt darauf achten, dass du wirklich Sushi-Reis kaufst, denn mit Basmati oder Jasmin Reis funktioniert es nicht.

Außerdem benötigst du neben dem besonderen Reis auch noch Reisessig. Diesen bekommt man mittlerweile in nahezu jedem gut sortierten Supermarkt. Die Kombuplatten kann es auch im Supermarkt geben, wenn nicht wirst du aber in jedem Asia Laden fündig.

Rezept für den Sushi-Reis

Das Sushi-Reis Rezept ist für 4 Personen ausgelegt. Da wir gute Esser sind, ist diese Menge für uns perfekt. Und das Tolle beim Sushi ist ja, dass man die übrig gebliebenen Reste einfach in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag noch essen kann.

Vorsicht: Wenn du mit rohem Fisch arbeitest, solltest du es auf keinen Fall länger als einen Tag im Kühlschrank lassen.

Doch nun kommen wir zum Sushi-Reis Rezept, los geht’s.

Zutaten:

500 gr. Sushi-Reis
4 EL Reisessig
600 ml Wasser
2 EL Zucker
2 TL Salz
1 Stück Kombuplatte

Zubereitung:

  1. Zuerst müssen wir den Sushi-Reis waschen. Dafür den Reis in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser so lange ausspülen, bis das ablaufende Wasser klar ist. Anschließend gut abtropfen lassen.
  2. Die 600 ml Wasser in einem Topf mit dem Reis und einem etwa kreditkartengroßen Stück Kombuplatte zusammen zum Kochen bringen und 2 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Anschließend den Sushi-Reis etwa 15 Min. bei kleinster Hitze im Topf quellen lassen.
  3. Jetzt den Topf vom Herd nehmen, den Deckel öffnen und ein Geschirrtuch unter den Deckel klemmen, sodass der Topfdeckel halb geöffnet ist und weitere 15 Minuten stehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit bereiten wir die Marinade für den Reis zu. Dafür den Reisessig mit Zucker und dem Salz vermischen und immer wieder verrühren, bis sich alles aufgelöst hat.
  5. Die Kombuplatte aus dem Topf nehmen, den Sushi-Reis in ein Gefäß mit großer Fläche umfüllen (kein Metall) und vorsichtig mit der Marinade vermengen.
  6. Nun den Reis für 10 Minuten ruhen lassen und mit einem Holzspatel vorsichtig wenden, bevor wir ihn weitere 10 Minuten ziehen lassen.
  7. Der Sushi-Reis ist perfekt, wenn er in etwa Körpertemperatur hat.

Während dein Reis 20 Minuten in der Marinade zieht, kannst du deine Zutaten vorbereiten.

Sushi Zutaten

Je nachdem, welche Art von Sushi du machen möchtest, benötigen wir nun die passenden Zutaten. Dabei sind der Fantasie letztendlich keine Grenzen gesetzt. Man kann die klassische Variante mit rohem Fisch zubereiten, aber auch vegetarisches Sushi ist unglaublich lecker und vielfältig. Ich möchte dir nun ein paar Beispiele für Sushi Zutaten zeigen, die du aber jederzeit abändern kannst, je nachdem, was du magst.

Zuallererst brauchen wir für alle Variante ein paar Sushi Grundzutaten:

  • Nori-Blätter,
  • den bereits gekochten Sushi-Reis,
  • Wasabi,
  • eingelegten Ingwer,
  • Sojasauce.
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Je nachdem, welche Art von Sushi wir zubereiten wollen, brauchen wir dann noch Folgendes:

  • Rohen Lachs,
  • rohen Thunfisch,
  • Surimi,
  • gekochte Garnelen,
  • Avocado,
  • Rucola,
  • Frischkäse,
  • Gurke,
  • Fischrogen,
  • Sesam, …

Bevor wir zu den genauen Sushi Rezepten kommen, noch ein wichtiger Hinweis, bei der Zubereitung mit rohem Fisch.

Frischer, roher Fisch

Wer die klassische Variante mit rohem Fisch zubereiten will, sollte unbedingt auf die Fischqualität achten. Deswegen empfiehlt es sich dem Fischhändler seines Vertrauens auf jeden Fall schon vor dem Kauf mitzuteilen, dass man den Fisch für Sushi benötigt.

Im Notfall könnte man auch Tiefkühlfisch aus dem Supermarkt verwenden. Viele Fischhändler empfehlen auch, den frischen Fisch vor der Verwendung noch mal kurz einzufrieren, um eventuelle Keime abzutöten.

Sushi zubereiten

So, aber nun wollen wir unser Sushi zubereiten. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dir auch mit Bildern zeigt, wie man es richtig macht. Du wirst feststellen, dass gerade das Rollen am Anfang ein wenig Übung bedarf und vielleicht nicht auf Anhieb perfekt wird. Aber lass dich nicht entmutigen, wenn man den Dreh erst mal raus hat, geht es wie von selbst.

Sushi Rezept

Bereite den Reis nach dem oben beschriebenen Sushi-Reis Rezept zu. Such dir die Zutaten aus, die du gern in deinem Sushi hättest. Ich nutze in diesem Beispiel frischen Lachs.

Zutaten:

Sushi-Reis (nach obigem Rezept zubereitet)
6 Nori-Blätter
500 gr. rohen Lachs
1 TL Wasabi

Zubereitung:

Schneide den Lachs in Streifen.

Bezieh deine Bambusmatte mit Frischhaltefolie.

Schneide die Nori-Blätter ein Mal in der Mitte auseinander. Für die einfachen Maki brauchen wir kein so großes Blatt. So erhalten wir 12 kleinere Nori-Blätter

Leg das Nori-Blatt mit der glatten, glänzenden Seite nach unten vor dich auf die Bambusmatte.

Teile den Reis in 12 Portionen und gib eine davon auf dein Nori-Blatt. Drücke den Reis vorsichtig an und verteile ihn gleichmäßig auf dem ganzen Blatt (mit feuchten Händen geht es einfacher). Lediglich oben solltest du etwa 2 cm frei lassen.Nimm etwas vom Wasabi auf den Finger und streiche es in der mittig ein Mal quer in einem fingerdicken Streifen auf den Reis. Vorsicht! Wasabi ist sehr scharf, wirklich nur ganz dünn darauf verteilen.

Nun lege etwas von den Lachsstreifen in das erste Drittel deines Nori-Blattes.
Befeuchte das frei gelassene Ende des Blattes mit ein wenig Wasser.

Das war es nun mit dem Füllen. Von hier ab wird es ein wenig tricky, aber das kriegen wir auf jeden Fall hin. Mit jeder weiteren Sushirolle, die wir formen, wird es leichter.

Sushi rollen

Nun kommt zum spannenden Teil, dem Sushi Rollen.

  • Hebe die Bambusmatte leicht an und lege so den vorderen Teil über deine Füllung.
  • Die Bambusmatte immer weiter anheben und immer wieder leicht festdrücken, bis die ganze Rolle aufgerollt ist.
  • Das Ende des Nori-Blattes gut festdrücken.

Wissenswertes: Auch wenn es Sushi rollen heißt, so ist es doch so, dass das fertige Sushi eher eckig und nicht rund ist.

Ist gar nicht so schwer oder? Damit ist unsere erste Sushi-Rolle fertig und wir verfahren mit allen weiteren Nori-Blättern so, wie in den letzten beiden Abschnitten beschrieben.

Dann ein scharfes Messer nehmen und in kaltes Wasser tauchen. Die Sushi Rolle nun in gleichmäßig große Stücke schneiden und mit der Schnittseite nach oben auf einem Teller oder einer großen Platte anrichten.

Nun kannst du das Sushi sofort verzehren oder aber auch noch kühl stellen. Gereicht wird es dann mit eingelegtem Ingwer, Wasabi und Sojasauce in einem Schälchen.

Ich wünsche guten Appetit und ein gutes Gelingen.

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