Omas Zimtsterne Rezept

Omas Zimt­sterne Rezept: Der Klassiker in der Weih­nachts­zeit

Schon einige Wochen vor dem Beginn der Weih­nachts­zeit war es so weit. Oma hat sich in die Küche gestellt und Plätzchen gebacken. Allein der Duft war schon so betörend, dass man es kaum abwarten konnte, bis die ersten Lecke­reien fertig waren. Heute möchte ich dir einen absoluten Klassiker in der Weih­nachts­zeit prä­sen­tie­ren. Das Zimt­sterne Rezept meiner Oma.

Anzeige

Geschichte der Weih­nachts­plätz­chen

Wann und von wem genau die Zimt­sterne kreiert wurden, ist nicht bekannt. Aller­dings taucht das leckere Weih­nachts­ge­bäck im Jahr 1538 zum ersten Mal in schrift­li­cher Form auf. Bei einem Besuch wurden diese dem deutschen Kaiser Karl V. von Kardinal Campeggio serviert. Früher war Zimt unheim­lich teuer und galt deswegen als Gewürz der Reichen. Deswegen dauerte es noch etwa 200 Jahre, bis das Rezept für Zimt­sterne erstmalig in einem deutschen Backbuch auf­tauchte.

Zum Glück ist Zimt heut­zu­tage für nahezu jedermann erschwing­lich, weshalb nicht nur die Super­rei­chen in den Genuss dieser weih­nacht­li­chen Leckerei kommen.

Omas Zimt­sterne Rezept

Die Original Zimt­sterne sind ohne Mehl, sondern lediglich mit Nüssen. Ich per­sön­lich nutze aller­dings ein wenig Mehl, aber nur um darin die Stern­chen­form vor dem Aus­ste­chen darin ein­zu­tau­chen. Dann klebt der Teig nicht an der Form und lässt sich leichter lösen.

Die hier ange­ge­be­nen Mengen reichen für etwa 30 – 40 Zimt­sterne. Aber nun wollen wir auch loslegen.

Zimtsterne Rezept

Zutaten:

200 gr. gemahlene Hasel­nüsse
100 gr. gemahlene Mandeln
190 gr. Puder­zu­cker
2 Eiweiß
1-2 TL Zimt
Spritzer Zitro­nen­saft
1 Prise Salz
etwas Mehl

Zube­rei­tung:

Das Eiweiß und den Puder­zu­cker in eine Schüssel geben und zu steifem Eischnee schlagen. Ein knappes Drittel davon aus der Schüssel nehmen und bei­sei­te­stel­len. Die gemah­le­nen Mandeln und 100 gr. der gemah­le­nen Hasel­nüsse zum Eischnee geben und vor­sich­tig von Hand einrühren. Zimt, die Prise Salz und den Spritzer Zitro­nen­saft zufügen und vor­sich­tig wei­ter­rüh­ren.

Tipp fürs Ausrollen: Da der Teig sehr klebrig ist, könnte man die Nüsse anstatt auf der Arbeits­flä­che auf eine Lage Frisch­hal­te­fo­lie oder Back­pa­pier geben. Anschlie­ßend den Teig darauf verteilen und noch eine Schicht Folie oder Papier auf den Teig geben. So bleibt beim Ausrollen nichts kleben.

Die rest­li­chen 100 gr. der gemah­le­nen Hasel­nüsse auf der Arbeits­flä­che verteilen und darauf den Zimt­stern­teig etwa 1 cm dick ausrollen.

Nun die Sterne aus­ste­chen. Die aus­ge­sto­che­nen Zimt­sterne auf ein Back­pa­pier geben und mit dem bei­sei­te­ge­stell­ten Eischnee bestrei­chen.

Anschlie­ßend in den auf 150 Grad vor­ge­heiz­ten Backofen geben und 8 Minuten backen. Dann die Ofentür leicht öffnen, einen Koch­löf­fel o. Ä. in die Tür klemmen, sodass sich ein kleiner Spalt ergibt und noch 2 Minuten wei­ter­ba­cken.

Wie du siehst, ist das Backen von Zimt­ster­nen kein Hexenwerk. Ich per­sön­li­che empfehle für die Auf­be­wah­rung, ein Stück Apfel mit in die Plätz­chen­dose zu geben. So bleiben sie schön weich und saftig und werden nicht so schnell hart.

 

Das könnte dich auch inter­es­sie­ren
♥ Weih­nacht­li­che heiße Scho­ko­lade mit Zimt
♥ Tarte-au-Chocolat
♥ Dessert im Glas: Meine 3 besten Rezepte
Exo­ti­scher Obstsalat

Anzeige

Hat Dir der Beitrag gefallen?

1 Stern1 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
5,00 von 5 Sterne, basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.

Wenn du den Beitrag bewertest, wird Deine IP-Adresse zum Schutz vor Mehrfachbewertung in unserer Datenbank gespeichert. Beachte hierzu die Hinweise in der Datenschutzerklärung

Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.