Käsefondue selber machen Rezept

Schweizer Käse­fon­due selber machen, Rezept

Das Schweizer Käse­fon­due ist für alle Käse­lieb­ha­ber ein traum­haf­tes Gericht und die Zube­rei­tung ist total einfach. Deswegen möchte ich dir hier zeigen, was du für die Zube­rei­tung wissen musst. Welchen Käse fürs Fondue verwenden? Kann man das Käse­fon­due auch alko­hol­frei zube­rei­ten? Welche Zutaten brauche ich und was ist das beste Rezept, wenn ich das klas­si­sche Schweizer Käse­fon­due selber machen will? Das und vieles mehr erfährst du nun.

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Käse­fon­due selber machen

Käse­fon­due ist ein Gericht aus geschmol­ze­nem Käse, das meist in einem spe­zi­el­len Topf (Caquelon) serviert wird. Die flüssige Käsemasse wird mithilfe einer Fon­due­ga­bel und damit auf­ge­spieß­tem Brot gegessen. Der Geschmack ist sehr herzhaft und würzig, wenn man es nach dem klas­si­schen Schweizer Rezept zube­rei­tet hat. Noch dazu wärmt es ganz wunderbar von innen, weshalb es gerade in der kalten Jah­res­zeit gerne gekocht wird. Deswegen will ich euch zeigen, wie man Käse­fon­due selber machen kann.

Die richtigen Zutaten

Eine der wich­tigs­ten Käse­fon­due-Zutaten ist natürlich der Käse. Hier werden ver­schie­dene Sorten verwendet, die dem Gericht seinen klas­si­schen Geschmack verleihen. Und auch ein Schuss Wein, sowie etwas Kirsch­was­ser dürfen dem Ori­gi­nal­re­zept nach nicht fehlen. Doch keine Sorge, wer es lieber alko­hol­frei hat, der findet am Ende des Beitrags auch ein Rezept für diese Variante.

Auch hier gilt wieder, je hoch­wer­ti­ger die Grund­zu­ta­ten sind, umso besser wird das fertige Fondue.

Welchen Käse fürs Fondue verwenden?

Wenn du ein klas­si­sches Schweizer Käse­fon­due zube­rei­ten willst, dann solltest du auch aus­schließ­lich auf echten Schweizer Käse zurück­grei­fen. Nur dadurch erhält es seinen typischen Geschmack.

Welche Käse­sor­ten du genau ver­wen­dest, bleibt dir und deinem per­sön­li­chen Geschmack über­las­sen. Manche mögen es kräftiger, andere wiederum ein wenig milder. Deswegen gebe ich dir hier ein paar Beispiele für Käse­sor­ten, die sich für Fondue her­vor­ra­gend eignen:

Würziger KäseMilde Käse­sor­ten
GreyerzerEmmen­ta­ler
Appen­zel­lerEtorki
Frei­bur­ger VacherinGoude (wenn auch kein klas­si­scher Schweizer Käse)

 

Der Fantasie sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Das sind lediglich Beispiele für Käse, die sich ganz wunderbar im Fondue macht. Man sollte darauf achten, dass er nicht zu alt und nicht zu jung ist. Wer es lieber etwas milder mag, der nimmt einfach mehr milde Käse­sor­ten und nur wenig Würzige oder andersrum.

Käse­fon­due Beilagen

Wer das klas­si­sche Schweizer Käse­fon­due selber machen will, der hat außer Baguette zum Tunken keine Beilagen. Denn so wird es in der Schweiz serviert. Doch auch hier kann man sich austoben.

Richtig lecker sind bei­spiels­weise auch

  • Cham­pi­gnons,
  • Schinken,
  • kleine Kar­tof­feln,
  • uvm.,

um sie anstatt des Brots in den Käse zu tunken. Eine tolle Käse­fon­due Beilage sind auch diverse Salate oder Mixed Pickles, da sie einen tollen Kontrast zum cremigen Käse bilden.

Der richtige Topf

Ich habe beim Fondue mit Käse mangels eines Fondue Topfs (Caquelon) oftmals einen normalen Topf verwendet. Aller­dings hat das den Nachteil, dass der Käse zu schnell abkühlt und man ihn noch mal auf den Herd stellen muss. Auch die schöne Käse­kruste am Boden hat man hier leider nicht.

Deswegen empfiehlt es sich, das Käse­fon­due im klas­si­schen Caquelon zu machen. Ein spe­zi­el­les Behältnis, das zumeist aus Keramik, Porzellan, Steingut oder Gusseisen her­ge­stellt wird. Der große Vorteil hierbei ist, dass der Topf die Hitze nur sehr langsam wei­ter­lei­tet und den Käse so langsam zum Schmelzen bringt.

Neben dem Topf benötigt man nur noch ein Rechaud, welches den Topf auf dem Tisch warmhält. Die meisten Rechauds werden mit Brenn­spi­ri­tus, Gas, Tee­lich­tern oder Brenn­paste betrieben. Neuere Modelle funk­tio­nie­ren manchmal auch mit Strom. Welches Rechaud du ver­wen­dest, bleibt ganz dir über­las­sen.

Wer weder Caquelon noch Rechaud zu Hause hat und es auch nicht in einem normalen Topf kochen will, der sollte sich überlegen, ob ein Käse­fon­due Set nicht eine gute Inves­ti­tion wäre. Denn darin enthalten sind neben dem Topf und dem Rechaud auch Fon­due­ga­beln.

Nachdem wir nun alles darüber wissen, wie man Käse­fon­due selber machen kann, wird es Zeit für das Rezept.

Käse­fon­due Rezept

Die ange­ge­be­nen Mengen beziehen sich jeweils auf 4 Portionen.

Käsefondue selber machen, Rezept

Zutaten:

300 gr. Greyerzer
300 gr. Emmen­ta­ler
100 gr. Appen­zel­ler
1 Knob­lauch­zehe
350 ml Weißwein (trocken)
2 EL Kirsch­was­ser
1 EL Spei­se­stärke
Papri­ka­pul­ver edelsüß
Mus­kat­nuss
Pfeffer

Zube­rei­tung:

Das Baguette in mit­tel­große Würfel schneiden, den Käse möglichst fein reiben. Caquelon mit den hal­bier­ten Knob­lauch­ze­hen ausreiben. 2 EL vom Weißwein mit der Spei­se­stärke verrühren, den Rest Wein in den Topf geben und langsam erwärmen.

Wenn der Wein heiß ist, gib die ange­rührte Spei­se­stärke hinzu und verrühre es so lange, bis sich alles schön mit­ein­an­der verbunden hat. Nun den gerie­be­nen Käse por­ti­ons­weise zugeben und unter dauerndem Rühren langsam schmelzen.

Wenn der Käse komplett geschmol­zen ist das Kirsch­was­ser zufügen und unter Rühren noch mal aufkochen lassen. Mit Papri­ka­pul­ver, Pfeffer und Mus­kat­nuss abschme­cken und auf das ent­zün­dete Rechaud stellen.

 

Alko­hol­freies Käse­fon­due für Kinder

Wenn Kinder mitessen sollen oder man generell keinen Alkohol in seinem Essen haben möchte, dann gibt es natürlich auch die Mög­lich­keit ein Käse­fon­due alko­hol­frei zuzu­be­rei­ten. Dafür ersetzt man den Weißwein und das Kirsch­was­ser im obigen Rezept einfach durch

  • Brühe,
  • Milch,
  • But­ter­milch,
  • Trau­ben­saft,

oder Ähnliches ersetzen. Da kommt es wieder ganz auf den per­sön­li­chen Geschmack an. Da kannst du auch ruhig ein wenig rum­ex­pe­ri­men­tie­ren. Außer klarem Wasser eigenen sich nahezu jede geschmack­volle Flüs­sig­keit dafür, um sie als Basis für alko­hol­freies Käse­fon­due zu verwenden.

Wie isst man es richtig?

Um dein Käse­fon­due nun genießen zu können, einfach ein Stück Brot auf eine Fon­due­ga­bel auf­spie­ßen, in den Käse tauchen, beim Raus­neh­men ein wenig drehen, damit nicht sofort alles wieder run­ter­läuft und leicht pusten, da der Käse sehr heiß ist. Den Dreh hat man schnell raus und es ist nicht so kom­pli­ziert, wie es viel­leicht klingen mag.

Nun wünsche ich einen guten Appetit und viel Spaß beim Käse­fon­due selber machen.

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