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Menstruationsbeschwerden: Ursachen, Symptome, was hilft?

Menstruationsbeschwerden, Regelschmerzen, Unterleibskrämpfe Periode

Viele Frauen kämpfen regelmäßig mit Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhö). Ob Rückenschmerzen, starke Unterleibsschmerzen, Durchfall oder Unterleibskrämpfe während der Periode, bei jeder Frau ist es anders. Doch eines haben all diese Symptome gemeinsam, sie machen uns das Leben schwer. Deswegen möchte ich dir in diesem Beitrag zeigen, was gegen Regelschmerzen hilft und wie du sie lindern kannst.

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Ursache von Menstruationskrämpfen und Regelschmerzen

Die Ursachen von Krämpfen und starken Regelschmerzen können unterschiedlich sein. Meist ist es jedoch die Kontraktion der Gebärmutter, was mehr oder weniger starke Schmerzen auslöst. Hierbei wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und man spricht dann von einer primären Dysmenorrhö.

Doch es gibt auch eine sekundäre Dysmenorrhö. Hiervon ist die Rede, wenn die Schmerzen durch eine Krankheit oder besondere anatomische Begebenheiten ausgelöst werden.

Für Unterleibsschmerzen während der Periode können verantwortlich sein:

  • Verhütungsmittel
    Die Spirale kann eine Ursache sein, weshalb man eine stärkere Regelblutung hat, die auch mit stärkeren Schmerzen einhergeht.
  • Endometriose
    Das ist eine chronische Erkrankung bei Frauen. Hier kommt die Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutterhöhle vor, was bei der Regelblutung zu starken Schmerzen und kräftigen Blutungen führen kann.
  • Gebärmuttermyome
    Diese meist gutartigen Tumore können für Menstruationskrämpfe und Regelschmerzen verantwortlich sein.
  • Zysten und Wucherungen
    Auch Zysten, sowie Wucherungen können für stärkere Menstruationsbeschwerden führen, obwohl sie meist eher unbemerkt bleiben.
  • Psychische Ursachen
    Auch die Psyche kann bei der Monatsblutung eine große Rolle spielen.

Wer dauerhaft mit besonders starken Unterleibskrämpfen während der Periode zu kämpfen hat, sollte sicherheitshalber mit seinem Gynäkologen sprechen, um Krankheiten auszuschließen.

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Symptome bei Menstruationsbeschwerden

Die Symptome bei Menstruationsbeschwerden sind sehr vielfältig und von Frau zu Frau ganz unterschiedlich, sowohl in der Art als auch in der Ausprägung.

Meist bessern sich die Beschwerden nach der ersten Schwangerschaft oder im Alter.

Auch wenn diese Tatsache für den Moment kein Trost ist, so will ich trotzdem darauf hinweisen, dass es nicht sein muss, dass du die Symptome ein Leben lang hast. Aber wodurch sind Menstruationsbeschwerden typischerweise zu erkennen?

  • Unterleibskrämpfe während der Periode
    Die teilweise kolikartigen Unterleibskrämpfe sind typisch für die Periode. Manchmal strahlen sie auch in die Beine oder den Rücken aus.
  • Durchfall und Verstopfung
    Manche Frauen leiden während ihrer Periode unter Durchfall oder Verstopfung, was sich nach der Regel wieder legt.
  • Kopfschmerzen
    Kopfschmerzen und sogar Migräne können Symptome bei Menstruationsbeschwerden sein.
  • Übelkeit und Erbrechen
    Eine allgemeine Übelkeit, die mit Erbrechen einhergeht ist nicht zwangsläufig das Anzeichen für eine Schwangerschaft, sondern kommt bei einigen Frauen auch während ihrer Regel vor.
  • Kreislaufprobleme
    Auch Probleme mit dem Kreislauf können während der Regelblutung auftreten.
  • Empfindliche Brüste
    Manche Frauen haben während ihrer Regel empfindliche Brüste, die bei Berührung schmerzhaft sind. Normalerweise kennt man das als Frühschwangerschaftsanzeichen, aber auch die Monatsblutung kann dafür verantwortlich sein.
  • Reizbarkeit
    “Na, hast du wieder deine Tage?” Diese Frage muss man sich als Frau manchmal stellen lassen. Denn auch die Lauen kann während dieser Zeit im Keller sein, was zu einer erhöhten Reizbarkeit führen kann.

Wie du sehen kannst, sind die Symptome sehr vielfältig und manch eine Frau hat vielleicht mit mehreren zu kämpfen, während eine andere kaum Probleme hat.

Dysmenorrhö Therapie

Doch wie sieht nun die Therapie bei Dysmenorrhö aus und kann man überhaupt etwas dagegen tun? Wichtig ist vor allen Dingen den Beschwerden schnell entgegenzuwirken, bevor unser Körper ein Schmerzgedächtnis entwickelt. Wenn keine Krankheit zugrunde liegt, sollte man einfach die verschiedensten Methoden ausprobieren und sehen, was einem gut tut. Nur dann kann man eine erfolgreiche Therapie durchführen.

Was hilft gegen Regelschmerzen?

Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten, was man gegen die Regelschmerzen unternehmen kann. Von pflanzlichen Tees bis hin zu Schmerzmitteln und Hormonen ist alles möglich. Ich empfehle allerdings nicht sofort zur Chemie- oder Hormonbombe zu greifen, sondern es erst mal mit natürlichen Hausmitteln zu versuchen. Nur wenn so gar nichts helfen will, sollte man Medikamente anwenden.

Hausmittel

Hausmittel gegen Regelschmerzen sind beliebt und führen auch oft zur Linderung der Beschwerden. Welches dir allerdings hilft, kannst du nur rausfinden, indem du es einfach ausprobierst. Der Vorteil hierbei, es sind natürliche Hilfsmittel.

Hausmittel gegen Regelschmerzen Erläuterung
Krampflösender Tee Sowohl im Supermarkt als auch in der Apotheke gibt es krampflösende Tees zu kaufen. Diese sind aus natürlichen Kräutern, wie beispielsweise Frauenmantel, Schafgarbe oder Gänsefingerkraut.
Magnesium Die mehrmals tägliche Einnahme von Magnesium kann die starken Unterleibskrämpfe während der Periode lindern.
Heublumen Heublumen wirken entspannend, durchblutungsfördernd und krampflösend. Einfach einen Sack in der Apotheke kaufen und nach Anleitung erwärmen und auf den Bauch legen.
Wärme Wärme ist grundsätzlich krampflösend, weshalb eine Wärmflasche oder ein heißes Bad hilfreich sein kann.
Massage Gerade, wenn du mit Rückenschmerzen zu kämpfen hast, kann eine leichte Massage wohltuend wirken.

Homöopathische Mittel

In der Apotheke oder auch im Supermarkt gibt es viele homöopathische Mittel, die gegen Regelbeschwerden helfen können. Die Wirkstoffe kommen dabei aus Pflanzen, wie beispielsweise Mönchspfeffer, welcher zyklusregulierend wirkt.

Tabletten & Medikamente

Wenn so gar nichts helfen mag, dann bleiben letztendlich nur noch klassische Medikamenten. Im Normalfall wird man erst mal zum Schmerzmittel greifen, um die Unterleibskrämpfe erträglicher zu machen. Aber auch die Anti-Baby-Pille kann hilfreich sein, um die Stärke der Monatsblutung zu mindern und somit auch die Schmerzen zu reduzieren. Allerdings sollte man das vorher mit seinem Frauenarzt absprechen.

8 Tipps gegen Regelschmerzen

Abschließend möchte ich dir hier noch ein paar wichtige Tipps gegen Regelschmerzen mit auf den Weg geben. Auch hier gilt es wieder auszuprobieren, was einem hilft. Hör auf deinen Körper und gönn dir das, was dir gut tut.

#1 Sport und Bewegung
Auch wenn man sich mit Menstruationsbeschwerden nicht wirklich bewegen will, so solltest du das trotzdem tun. Ein Spaziergang oder leichte Sportübungen können entkrampfend wirken und dir somit die Schmerzen erleichtern. Auf keinen Fall solltest du es jedoch übertreiben. Achte darauf, was du als angenehm empfindest.

#2 Yoga und Entspannungsübungen
Auch Yoga kann gegen Regelschmerzen helfen. Durch die Dehnübungen wird die Muskulatur entspannt. Auch Meditation kann hilfreich sein, um den Schmerz anzunehmen und zu lernen, damit umzugehen.

#3 Ernährung
Gerade während deiner Periode solltest du auf die richtige Ernährung achten. Vielen Frauen hilft es, auf Kaffee und koffeinhaltige Getränke zu verzichten. Auch das Weglassen von Milchprodukten während der Monatsblutung kann die Regelschmerzen lindern. Nüsse enthalten viel Magnesium und sollten deshalb während der Periode regelmäßig in den Speiseplan eingebaut werden.

#4 Ablenkung
Versuche dich abzulenken und nicht zu stark auf die Symptome zu konzentrieren. Auch das kann schon eine Linderung verschaffen.

#5 Akupunktur
Auch Akupunktur kann helfen die Regelschmerzen zu lindern.

#6 Gute Laune
Oftmals spielt die Psyche eine größere Rolle, als wir es uns vorstellen können. Deshalb sorge für gute Laune und eine ausgeglichene Stimmung. Stress und Probleme können leicht zu einer Verstärkung der Menstruationsbeschwerden führen.

#7 Nikotin und Alkohol meiden
Gerade während der Periode sollte man den Genuss von Nikotin und auch Alkohol vermeiden. Denn auch hier hat sich gezeigt, dass sie die Symptome verstärken können.

#8 Ruhe
Leg dich mit einer Wärmflasche ins Bett, schau deinen Lieblingsfilm und gönn dir einfach ein wenig Ruhe. Auch das kann zur Entspannung und zur Schmerzlinderung beitragen. Im Idealfall kannst du ein wenig schlafen.

Wie du deine Regelschmerzen lindern und dir damit eine Besserung verschaffen kannst, lässt sich nicht allgemeingültig sagen, denn jede Frau ist anders. Probier aus, was dir gut tut und hol dir notfalls ärztliche Hilfe.

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