Kopf­schmer­zen adé: Wirksame Haus­mit­tel, die helfen

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„Ich habe solche Kopf­schmer­zen. Hast du eine Idee, was ich dagegen machen kann?“ Diese Frage habe ich leider schon oft in meinem Leben gestellt und war über jeden Tipp dankbar, der mir Erleich­te­rung gebracht hat. Kopf­schmer­zen haben aller­dings ver­schie­dene Gründe und genauso unter­schied­lich sind daher die Mög­lich­kei­ten, etwas dagegen zu unter­neh­men. Viele möchten – so wie ich – am liebsten auf Tabletten ver­zich­ten und auf wirksame Haus­mit­tel zurück­grei­fen.

Doch welche Haus­mit­tel helfen wirklich? Und bei welchen ist Vorsicht geboten, wenn du gerade schwanger bist?

Wie du Kopf­schmer­zen adé sagst und vieles mehr, erfährst du in diesem Artikel.

Wie entstehen die Schmerzen im Kopf?

Die einen werden von ihnen geplagt, weil sie am Abend zuvor zu tief ins Glas geschaut haben. Den anderen brummt der Schädel nach einer schlaf­lo­sen Nacht. Wieder andere leiden während der Mens­trua­tion oder der Schwan­ger­schaft unter Kopf­schmer­zen.

Die Gründe sind zwar voll­kom­men ver­schie­den, das Ergebnis ist jedoch das gleiche: Kopf­schmer­zen sind sehr unan­ge­nehm und können dich sogar komplett außer Gefecht setzen. Doch wie entstehen sie überhaupt?

Die Gründe, warum der Kopf schmerzt

Das Gehirn hat keine Schmerz­re­zep­to­ren und ist somit auch nicht das, was dir bei Kopf­schmer­zen wehtut. Es sind die Hirnhäute, durch die schmerz­emp­find­li­che Ner­ven­bah­nen verlaufen. Werden bei­spiels­weise durch starke Nacken­ver­span­nun­gen Nerven oder Blut­ge­fäße ein­ge­klemmt, beein­flusst dies auch die Durch­blu­tung der Hirnhäute. Die Folge können Kopf­schmer­zen sein.

Ein anderer Grund kann eine zu geringe Durch­blu­tung sein, aber auch diverse Erkran­kun­gen ziehen Kopf­schmer­zen als Symptom nach sich. Dazu zählen zum Beispiel eine Hirn­haut­ent­zün­dung, Erkran­kun­gen des Stoff­wech­sels oder des Herzens.

Am häu­figs­ten sind die soge­nann­ten Span­nungs­kopf­schmer­zen. Ver­ur­sacht werden diese in der Regel durch:

  • Stress
  • starke seelische Anspan­nung
  • Wet­ter­um­schwünge
  • zu viel Alkohol und/oder Nikotin
  • Flüs­sig­keits­man­gel
  • zu wenig Schlaf
  • hor­mo­nelle Schwan­kun­gen

Die Schmerzen selber äußern sich auf unter­schied­li­che Weise. Manchmal sind sie pochend, manchmal dumpf, drückend oder stechend.

Wichtig zu wissen: Hinter Kopf­schmer­zen kann sich auch eine kör­per­li­che Ursache verbergen, zum Beispiel eine Ent­zün­dung der Nasen­ne­ben­höh­len, des Mit­tel­ohrs oder der Zähne. Wenn die Schmerzen über längere Zeit anhalten, solltest du einen Arzt aufsuchen.

Haus­mit­tel bei Kopf­schmer­zen – das hilft

Nachdem du nun weißt, dass es ver­schie­den Arten von Kopf­schmer­zen gibt, möchtest du nun garan­tiert erfahren, was du dagegen machen kannst, richtig? Die folgenden Haus­mit­tel haben sich im Kampf gegen Kopf­schmer­zen bewährt:

  1. Wärme oder Kälte
    Sowohl Wärme als auch Kälte können sich lindernd auf einen schmer­zen­den Kopf auswirken. Gerade bei Ver­span­nun­gen können warme Tem­pe­ra­tu­ren wohltuend sein, zum Beispiel ein wärmendes Kirsch­kern­kis­sen im Nacken.

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    Nicht zu empfehlen ist hingegen ein heißes Bad, da dieses für den Orga­nis­mus oft zu belastend ist und die Schmerzen noch ver­stär­ken kann.
    Hast du zu lange vor dem PC gesessen und deshalb Kopf­schmer­zen, kann Kälte hilfreich sein. Angenehm ist für viele ein kühler nasser Wasch­lap­pen auf der Stirn, den Schläfen oder im Nacken.
  2. Pfef­fer­minzöl
    Manche empfinden schon den Geruch als wohltuend und ent­span­nend. Noch besser entfaltet das äthe­ri­sche Öl aber seine Wirkung, wenn du es auf die Schläfen und die Stirn reibst. Sei jedoch vor­sich­tig, dass du es nicht in die Augen bekommst!
    Die Wirkung von Pfef­fer­minzöl bei Kopf­schmer­zen wurde sogar in Studien nach­ge­wie­sen. Da äthe­ri­sche Öle aller­dings die Haut reizen können, solltest du kein 100 % reines nehmen. In der Apotheke sind Mischung erhält­lich, die nur 10 % Pfef­fer­minzöl enthalten.
    Wichtig: Äthe­ri­sche Öle sind nicht für kleine Kinder geeignet.
  3. Mädesüß und Wei­derinde
    Das sind wahr­schein­lich beides nicht die üblichen Dinge, die du in deiner Küche rumstehen hast. Das solltest du aber, denn sowohl Mädesüß als auch Wei­derinde enthalten Sali­cylate – Vorläufer des Schmerz­mit­tels ASS (Ace­tyl­sa­li­cyl­säure). Wei­derinde gibt in Form von Tees, aber auch als Tabletten oder Kapseln. Mädesüß findest du am häu­figs­ten als Tee. Bewährt hat sich dieser besonders gegen Kopf­schmer­zen bei Erkäl­tun­gen.
  4. Zimt
    Auch Zimt kann dir helfen, wieder einen klaren und schmerz­freien Kopf zu bekommen. Dazu verrührst du einen Teelöffel des Gewürzes mit ganz wenig Wasser, so dass ein Brei entsteht. Diesen streichst du dir auf die Stirn – am besten im Liegen – und lässt ihn eine Vier­tel­stunde wirken. Anschlie­ßend wäschst du den Brei mit etwas Wasser ab. Die Wirkung von Zimt ist sowohl kühlend als auch ent­span­nend.
  5. Ingwertee
    Der würzigen Knolle werden einige positive Eigen­schaf­ten zuge­spro­chen, so auch eine schmerz­lin­dernde Wirkung bei Kopf­schmer­zen. Ingwer regt die Durch­blu­tung an und kann deshalb bei Kopf­schmer­zen helfen, die durch einen zu niedrigen Blutdruck entstehen. Mach dir einfach aus frischem Ingwer einen leckeren Tee und gib noch einen Spritzer Zitrone hinein.
    Hinweis: Während der Mens­trua­tion solltest du auf Ingwer als Haus­mit­tel ver­zich­ten. Dieser wirkt blut­ver­dün­nend und dadurch kann deine Blutung verstärkt werden.
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  6. Kaffee
    Nicht nur Ingwer, sondern auch ein Espresso regt deine Durch­blu­tung an. Das darin ent­hal­tene Koffein verengt die Gefäße und steigert den Blutdruck. Bist du es jedoch gewohnt, täglich mehrere Tassen zu trinken, wirst du von seiner Wirkung ver­mut­lich nicht mehr viel spüren. Dieses Haus­mit­tel eignet sich daher eher für Personen, die selten oder wenig Kaffee trinken. Viele schwören darauf, dem Espresso noch einen Spritzer Zitrone hin­zu­zu­fü­gen – auch ich. Wis­sen­schaft­lich bewiesen ist es bisher nicht, dass dies zu einer besseren Wirkung führt. Hier hilft es nur, deine eigenen Erfah­run­gen zu sammeln. Beim sauer-bitteren Geschmack musst du aber beide Augen zudrücken.
  7. Sauer­stoff und Wasser
    Grund­sätz­lich ist eine ver­nünf­tige Sauer­stoff­zu­fuhr bei Kopf­schmer­zen wichtig. Wenn du mit einem Kater oder krank im Bett liegst, solltest du zumindest immer wieder das Fenster öffnen. Ansonsten ist ein leichter Spa­zier­gang sinnvoll.
    Und auch aufs richtige Trinken kommt es an. Manche Kopf­schmer­zen entstehen durch zu wenig Flüs­sig­keit. Deshalb solltest du aus­rei­chend Wasser oder Tees zu dir nehmen.

Haus­mit­tel gegen Kopf­schmer­zen in der Schwan­ger­schaft

Während der Schwan­ger­schaft spielt der Hor­mon­haus­halt gerne mal verrückt. Genau das kann zu Kopf­schmer­zen und Migräne führen. Dazu kommen viel­leicht noch Schlaf­pro­blem, mangelnde Bewegung und/oder zu wenig frische Luft.

Wenn du unter Kopf­schmer­zen während der Schwan­ger­schaft leidest, fällt der Griff zu Medi­ka­men­ten meistens aus bzw. sollte nur nach Rück­spra­che mit einem Arzt erfolgen.

Statt­des­sen kannst du es mit diesen schmerz­lin­dern­den Maßnahmen versuchen:

  • Warme Fußbäder
  • lockernde, ent­span­nende Massagen
  • Äthe­ri­sche Öle (Pfef­fer­minz, Lavendel)
  • Aku­pres­sur oder Aku­punk­tur

Bei pflanz­li­chen Prä­pa­ra­ten zum Einnehmen oder Trinken solltest du unbedingt mit deinem Arzt sprechen. Die Pflanze Pestwurz zum Beispiel birgt in der Schwan­ger­schaft ein gesund­heit­li­ches Risiko für dich und das Kind. Sei deshalb auch bei natur­heil­kund­li­chen Mitteln vor­sich­tig und erkundige dich.

Um Kopf­schmer­zen in der Schwan­ger­schaft möglichst vor­zu­beu­gen, solltest du in dieser Zeit ganz besonders auf eine gesunde und aus­ge­wo­gene Ernährung achten und aus­rei­chend Wasser trinken. Bewege dich regel­mä­ßig und gönne dir genügend Schlaf.

Gib Kopf­schmer­zen keine Chance

Nicht alle, aber viele Kopf­schmer­zen entstehen durch Umstände, die du selbst beein­flus­sen kannst. Die beste Vor­beu­gung ist somit, im Alltag gut für dich zu sorgen und dich regel­mä­ßig zu ent­span­nen. Doch es gibt natürlich auch genügend Gründe für Kopf­schmer­zen, die nicht in deiner Hand liegen, sei es eine Erkältung oder hor­mo­nelle Schwan­kun­gen. Es gibt zahl­rei­che wirksame Haus­mit­tel, die eine gute Alter­na­tive zu Medi­ka­men­ten dar­stel­len. Sollten deine Schmerzen aber über längere Zeit anhalten oder besonders stark sein, solltest du einen Arzt oder Heil­prak­ti­ker aufsuchen.

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