Zähne aufhellen, Backpulver

Haus­mit­tel für weiße Zähne: Back­pul­ver? Besser nicht

Schon lange Zeit treibt der Traum von weißen Zähnen die Menschen um und neben der Mög­lich­keit diese beim Zahnarzt aufhellen zu lassen, suchen immer mehr nach Optionen, es zuhause selber zu machen. Neben extra dafür her­ge­stell­ten Produkten gibt es natürlich auch diverse Haus­mit­tel und Beauty-Tricks. Eines davon ist das Zähne Putzen mit Back­pul­ver. Ob das ratsam ist oder du es besser bleiben lassen solltest, erfährst du nun.

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Weiße Zähne

Egal ob durch Getränke wie Kaffee, Tee oder das Rauchen von Ziga­ret­ten, es lagern sich Ver­fär­bun­gen auf unseren Zähnen ab. Das ist normal, aber nicht schön. Denn helle Zähne ohne Ver­fär­bun­gen sind heut­zu­tage schon fast ein Muss, wenn man etwas auf sich hält und gepflegt aussehen möchte. Ein Bleaching beim Zahnarzt ist die eine Mög­lich­keit, die andere ist das Nutzen von alter­na­ti­ven Varianten.

Wer sich nun also auf die Suche nach geeig­ne­ten Haus­mit­teln für weißere Zähne begibt, wird früher oder später beim Back­pul­ver landen. Das soll die Ver­fär­bun­gen entfernen und die Zähne weiß machen. Doch ist dem wirklich so? Kann man mit Back­pul­ver Zahn­ver­fär­bun­gen selbst entfernen?

Zähne putzen mit Back­pul­ver

Eins kann ich vorweg schon mal auf die Schnelle sagen:

Ja, Back­pul­ver macht die Zähne weißer und hellt sie auf.

Doch bevor du jetzt in die Küche rennst, um selbiges zu suchen, warte noch einen Moment. Sehen wir uns doch erst mal die Wirkweise dieses Pulvers etwas näher an, bevor wir es zum Zähne Bleichen verwenden.

In den Anlei­tun­gen, die man häufig findet, heißt es, man soll die Zahn­bürste einfach in das Pulver tauchen und damit maximal zwei Minuten die Zähne putzen. Anschlie­ßend alles gut ausspülen und schon soll ein auf­hel­len­der Effekt sichtbar sein.

Backpulver weiße Zähne

Doch wie ist das möglich bzw. was führt dazu, dass die Zähne heller werden?

Zähne mit Back­pul­ver aufhellen?

Grund­sätz­lich ist die Aussage, dass Back­pul­ver Zähne aufhellt, schlicht und ergrei­fend falsch. Denn an der Zahnfarbe ändert es nichts. Das ent­hal­tene Natron funk­tio­niert dann eher wie ein feines Schleif­pa­pier, welches den Zahn­schmelz beim Putzen quasi abschmir­gelt. Zahn­ver­fär­bun­gen werden so zwar schnell entfernt, aller­dings kann sich jeder denken, dass das Entfernen von Zahn­schmelz für den Zahn selber sicher alles andere als gesund ist.

Back­pul­ver – besser nicht

Wer die Zähne ein Mal mit Back­pul­ver aufhellt, wird sicher nicht gleich große Schäden befürch­ten müssen. Doch mehr­ma­lige Anwen­dun­gen sorgen auf die lange Sicht durch den Abtrag des Zahn­schmel­zes für

  • eine raue Zahn­ober­flä­che und
  • emp­find­li­chere Zähne.

Logi­scher­weise setzen sich in der rauen Zahn­ober­flä­che schneller Abla­ge­run­gen ab, weshalb das zwangs­läu­fig zu stärkeren Ver­fär­bun­gen führt. Und auch das Kari­es­ri­siko wird erhöht, da dieser auf den auf­ge­rau­ten Zähnen mehr Angriffs­flä­chen findet.

Deswegen sollte man seine Zähne nicht mit Back­pul­ver putzen, um sie damit auf­zu­hel­len. Sprich am besten mit deinem Zahnarzt und lass dich beraten, welche scho­nen­de­ren Methoden es für das Aufhellen der Zähne gibt.

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