High Heels laufen lernen, hohe Absätze, hohe Schuhe, Absatzhöhe

High Heels Training, auf hohen Schuhen laufen

Sie kom­plet­tie­ren nicht nur ein Outfit, sondern ver­län­gern die Beine und machen optisch richtig was her – Schuhe mit hohen Absätzen. Doch so schön sie auch aussehen, auf hohen Schuhen laufen will gelernt sein. Wenn du dich damit schwer­tust und das Gefühl hast, du läufst wie der Storch im Salat, dann möchte ich dir hier mit meinem High Heels Training helfen, dass du dich auf den hohen Hacken sicherer fühlst.

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High Heels – Absatz­höhe

Als High Heels werden Schuhe mit einer Absatz­höhe ab 10 cm bezeich­net. Nach oben hin sind bekannt­lich keine Grenzen gesetzt. Während man mit 10 cm Absätzen noch ziemlich gut laufen kann, so wird es bei 14 oder 18 cm schon richtig schwierig. Die höchste Stei­ge­rung in diesem Bereich sind wohl die Ballett Heels. Hier ist der Absatz genauso lang, wie der Fuß, was dafür sorgt, dass man nicht mehr auf dem Ballen, sondern nur noch auf den Zehen­spit­zen steht. Doch das sind Fetisch­schuhe, die man im normalen Alltag wohl eher selten auf der Straße sehen wird. Abgesehen davon, dass man darin kaum noch laufen kann.

Auf hohen Schuhen laufen

Gerade für Anfänger, die sonst nur Turn­schuhe tragen oder generell flache Schuhe bevor­zu­gen, ist das Laufen in High Heels erst mal eine Her­aus­for­de­rung, außer man ist ein Natur­ta­lent. Das Tragen von hohen Absätzen hat jedoch mehr Einfluss, als wir es anfangs vermuten würden. Unser Körper richtet sich mehr auf, die Beine wirken länger und auch das männliche Geschlecht findet gemäß einer wis­sen­schaft­li­chen Studie Frauen in hohen Schuhen anzie­hen­der.

Hohe Absätze für Anfänger

Doch wie fängt man am besten an? Damit deine ersten Erfah­run­gen mit hohen Absätzen nicht zur Kata­stro­phe werden, hier meine Anfänger Tipps:

  1. Qualität der Schuhe
    Ein wichtiger Punkt, der einen ent­schei­den­den Einfluss auf das Laufen in hohen Schuhen hat, ist die Qualität des High Heels. Günstige Modelle sehen zwar oft schön aus, aller­dings wurde hier an Fußbett & Co. gespart, was sich beim Tragen bemerkbar macht. Inves­tiere also lieber ein bisschen mehr Geld, deine Füße werden es dir danken.
  2. Absatz­höhe langsam steigern
    Suche dir ein paar Schuhe raus, welches von der Absatz­höhe für dich gerade noch bequem ist und steigere dich dann langsam. Wenn du sofort mit 14 cm Hacken anfängst, dann wirst du den Spaß daran schnell verlieren. Deswegen lohnt es sich, seine Füße langsam an die hohen Absätze zu gewöhnen, da dir Fuß­schmer­zen sonst ganz schnell den Spaß an der Sache verderben können.
  3. Tra­ge­dauer stetig ver­län­gern
    Trage deine High Heels anfangs am besten erst mal in der Wohnung auf ebenem Unter­grund und nicht zu lange. Stell dich am besten vor den Spiegel und sieh dir an, wie du dich auf den hohen Schuhen bewegst. So kannst du eine falsche Kör­per­hal­tung am besten erkennen und kor­ri­gie­ren. Die Tra­ge­dauer dann nach und nach ver­län­gern.
    Ein Restau­rant­be­such eignet sich her­vor­ra­gend, um die Schuhe das erste Mal aus­zu­füh­ren. Man muss im Nor­mal­fall nicht lange laufen und kann trotzdem ein wenig üben.
  4. Besserer Halt je nach Schuhform
    Gerade Anfängern würde ich sehr offene High Heels nicht empfehlen, da man nicht genug Halt darin hat. Such dir ein paar gute Pumps, Ankle Boots oder Riem­chen­pumps, welche dem Fuß genug Sta­bi­li­tät geben. So kannst du dich ganz auf das Laufen in High Heels kon­zen­trie­ren, ohne das Gefühl zu haben, dass die Füße im Schuh nicht genug Halt haben.
  5. Absatz­form
    Wähle für den Anfang möglichst keine Pfen­nig­ab­sätze. Das ist die Absatz­form, die die geringste Sta­bi­li­tät haben. Gerade auf unebenem Unter­grund kann das dann schnell zur Wackel­par­tie werden. Block­ab­sätze sind als Absatz­form gerade für Anfänger wesent­lich besser geeignet.
  6. Gangart dem Unter­grund anpassen
    Wenn du auf schwie­ri­gem Unter­grund läufst, wie bei­spiels­weise Rasen, Kopf­stein­pflas­ter, o. ä., dann musst du deine Gangart ändern. Wenn du hier den Absatz zuerst aufsetzt, dann kann es passieren, das du hängen bleibst. Deswegen empfiehlt es sich bei schwie­ri­gen Unter­grün­den zuerst den Fußballen auf­zu­set­zen und dann den Absatz. Das sieht zwar nicht son­der­lich schön aus, aber sorgt dafür, dass du unfall­frei über das unebene Gelände kommst.
  7. Schuhe mit Pla­teau­sohle
    Wenn du unbedingt möglichst hohe Absätze tragen willst, aber noch am Anfang stehst, dann können Schuhe mit Pla­teau­sohle hilfreich sein. Denn der Unter­schied zwischen Absatz und Sohle ist bei diesen High Heels nicht so groß, weswegen sie, obwohl sie einen höheren Absatz haben, bequemer zu tragen sind.

Wenn du diese Tipps am Anfang befolgst, dann ist der wich­tigste Schritt schon mal getan. Gerade anfangs solltest du dir immer ein paar flache Schuhe mitnehmen. So bist du auf der sicheren Seite und kannst dich einfach umziehen, wenn es dir zu unan­ge­nehm wird. So bleibt der Spaß an hohen Schuhen länger erhalten.

Doch kommen wir nun zum High Heels Training. Eine Anleitung mit ein paar tollen Tipps, die das Laufen auf hohen Schuhen gerade am Anfang erleich­tern.

Auf hohen Schuhen laufen, auf Highheels laufen lernen

High Heels Training

Hier habe ich nun ein kleines High Heels Training für dich, welches dir mit ein paar Übungen und Tipps helfen soll, sicher und elegant auf hohen Schuhen zu laufen. Deswegen, zieh dir deine High Heels an mit denen du gerne üben möchtest und dann kann es auch schon losgehen.

  1. Richtige Kör­per­hal­tung
    Stell dich aufrecht hin, spann die Becken­bo­den­mus­ku­la­tur an, halte den Kopf gerade und die Schultern weder zu weit nach vorne noch nach hinten werfen, sondern locker hängen lassen. Das Kinn leicht anheben und immer in die Richtung schauen, in die wir laufen wollen.Das Wich­tigste bei der Kör­per­hal­tung ist das Brustbein. Dieses solltest du auf­rich­ten und ein wenig anheben. Stell dir vor du wärst eine Mario­nette und würdest nach oben gezogen werden. Genau das ist die Kör­per­span­nung, die wir wollen, aller­dings ohne dabei die Schultern hoch­zu­zie­hen. Das sorgt nachher für den feder­leich­ten Gang und ist mit der wich­tigste Punkt.
  2. Kleine Schritte
    Wenn du nun einen guten Halt in deinen Schuhen hast und du auch das Gefühl hast, dass du das Gleich­ge­wicht gut halten kannst, dann wollen wir mit den ersten Schritten beginnen. Versuche diese langsam und ganz bewusst zu gehen. Mach anfangs keine zu großen Schritte.Wichtig bei der Bein­stel­lung ist, dass die Füße parallel laufen und nicht über­kreuzt, wie man es auf den Lauf­ste­gen oft sieht. Zuerst setzt du deine Ferse auf den Boden, danach den Fußballen, wie beim normalen Laufen in Turn­schu­hen o. ä.
    Wenn das schon gut funk­tio­niert, dann kannst du die Schritt­länge anpassen. Denn zu kleine Schritte wirken ebenfalls nicht besonders weiblich.
  3. Achte auf deine Hüften
    Ganz wichtig neben der richtigen Kör­per­span­nung und Kör­per­hal­tung ist auch deine Hüfte. Diese sollte beim Laufen in hohen Schuhen wie eine kleine 8 mit­ge­schwun­gen werden. Dadurch erhältst du diesen klas­si­schen, eleganten und weib­li­chen Gang, der hohe Schuhe so reizvoll macht. Wenn deine Hüften starr bleiben, dann wirkt es staksig und das wollen wir ja nicht.
  4. Geschmei­dige Bewe­gun­gen
    Auf keinen Fall solltest du zu steif wirken. Dem kann man leicht ent­ge­gen­wir­ken, indem man sich locker­macht. Versuche deine Bewe­gun­gen geschmei­dig inein­an­der laufen zu lassen, deine Knie nicht zu sehr zu steifen und auch weder zu weit nach vorne, noch zu weit nach hinten gebeugt zu sein.

Wie du siehst, ist das Wich­tigste beim Laufen in High Heels die Kör­per­hal­tung und sanfte und geschmei­dige Bewe­gun­gen. Dabei ist das, was sich in deinem Kopf abspielt, auch wichtig. Wenn du ständig Angst hast umzu­kni­cken, o. ä., dann wirst du dich auch genau so bewegen.

High Heels bequemer machen

Ein großes Problem, das bei längerem Laufen auf High Heels zwangs­läu­fig auftritt, sind schmer­zende Füße. Denn je höher der Absatz, umso mehr ist es wie Hoch­leis­tungs­sport für deine Füße. Die Muskeln müssen sich erst daran gewöhnen, weshalb man immer wieder nach Mitteln und Wegen sucht, um High Heels bequemer zu machen. Eins kann ich dir vor­weg­sa­gen, das eine Zau­ber­mit­tel, welches die schmer­zen­den Füße von einem Moment auf den anderen weg­zau­bern, gibt es nicht.

Aber es gibt Hilfs­mit­tel, die das längere Laufen auf hohen Absätzen durchaus ange­neh­mer machen können.

Dazu gehören u. a. Silikon- oder Gel­ein­la­gen. Diese entlasten die Füße ein wenig und sorgen dafür, dass du es länger auf den hohen Absätzen aushältst. Aber gänzlich ver­hin­dern, dass die Fußsohlen nach ein paar Stunden schmerzen, können auch die nicht.

Wie du siehst, ist auch das Laufen auf High Heels Übungs­sa­che. Wenn du dann auf gute Qualität deiner Schuhe achtest, für den Anfang einen breiteren Absatz wählst und dich bei der Absatz­höhe langsam nach oben arbeitest, dann hast du die besten Vor­aus­set­zun­gen, um bald elegant und sexy mit hohen Hacken den Männern den Kopf zu verdrehen.

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