Sushi Guide, Anfänger, Sorten, gesund

Sushi Guide für Anfänger: Maki, Sashimi & Co. einfach erklärt

Gerade Anfänger sind bei Sushi erst mal über­for­dert. Begriffe wie Maki, Nigiri oder Sashimi sagen einem gar nichts. Deswegen will ich dir mit meinem kleinen Guide hier Antworten auf die wich­tigs­ten Fragen zum Thema Sushi prä­sen­tie­ren.

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Was ist Sushi eigent­lich?

Bereits seit dem 17. Jahr­hun­dert wird Sushi vor allen Dingen in Japan gegessen. Dort hat es auch seinen Ursprung. Denn eigent­lich wurde Fisch durch das Salzen und Ein­wi­ckeln in Reis haltbar gemacht. Früher konnte man den Fisch so einige Monate auf­be­wah­ren. Der einzige Unter­schied zu heute — damals wurde der Reis entsorgt, was sich dann aber schnell änderte.

Heute kennt man sie in ver­schie­dens­ten Varia­tio­nen. Im Nor­mal­fall spricht man vom klas­si­schen Sushi, wenn mit Essig gewürzter Reis auf einem Algen­blatt verteilt und vor dem Zusam­men­rol­len mit rohem Fisch gefüllt wird. Mitt­ler­weile gibt es viele ver­schie­dene Sushi Varia­tio­nen. Vegane und vege­ta­ri­sche Varianten haben sich genauso etabliert, wie süße Varia­tio­nen.

Sushi Sorten

Wenn man im Restau­rant die leckeren Reis­röll­chen bestellt, dann hat man die Wahl zwischen vielen ver­schie­de­nen Sorten. Klassisch wird Sushi mit rohem Fisch zube­rei­tet. Aller­dings gibt es mitt­ler­weile auch unendlich viele Mög­lich­kei­ten sie vege­ta­risch zu füllen. Doch ich möchte dir nun erst mal die klas­si­schen Sorten vor­stel­len:

Sushi SortenErläu­te­rung

Maki

Die wohl bekann­teste Sorte ist Maki Sushi. Algen­blät­ter, die mit Reis und Fisch gefüllt und anschlie­ßend von Hand gerollt werden.

Futomaki

Futomaki sind letzt­end­lich wie Maki, aller­dings wesent­lich dicker. Oftmals werden hier drei ver­schie­dene Zutaten für die Füllung verwendet.

Inside Out
Cali­for­nia Rolls
Ura Maki

Die Inside Out, auch Cali­for­nia Rolls oder Ura Maki genannt, sind wie die klas­si­schen Maki nur umgekehrt. Hier wird der Fisch vom Algen­blatt umwickelt und der Reis befindet sich außen. Oftmals sind diese Sus­hirol­len außen noch mit Sesam oder Fisch­ro­gen ummantelt.

Te-Maki

Bei den Te-Maki handelt es sich um kleine Tüten, die gefüllt werden. Bei dieser Variante kommt kein Reis zum Einsatz.

Gunkan Maki

Gunkan Maki sind dicke Rollen, die am Boden mit Reis und oben bei­spiels­weise mit Kaviar befüllt werden.

Nigiri Sushi

Nigiri Sushi sind kleine Ballen, auf denen der rohe Fisch platziert wird. Manchmal wird dieser noch mit kleinen Algen­blät­ter­strei­fen umwickelt.

Sashimi

Sashimi ist eine Variante ohne Reis. Hierbei wird der rohe Fisch ganz dünn auf­ge­schnit­ten und serviert.

Inari

Inari Sushi sind Teig­ta­schen aus Tofu, die frittiert und klassisch mit Reis gefüllt werden. Der Geschmack ist oftmals ein wenig süßlich.

 

Das sind die klas­si­schen und typischen Sus­hi­va­ria­tio­nen. In Restau­rants gibt es oftmals noch spezielle Zube­rei­tun­gen, die aber so indi­vi­du­ell sind, dass ich sie hier nicht extra aufführe.

Sushi Beilagen

Im Restau­rant wird Sushi klassisch mit drei ver­schie­de­nen Beilagen serviert. Dazu gehören:

  • Sojasoße,
  • ein­ge­leg­ter Ingwer,
  • Wasabi.

An für sich sind es keine klas­si­schen Beilagen, wie man sie bei uns kennt. Es handelt sich dabei um Zutaten, die das Gericht grund­sätz­lich begleiten. Die Vor­ge­hens­weise ist dabei immer dieselbe. Zuerst gibt man ein wenig Wasabi auf sein Sus­hiröll­chen und anschlie­ßend taucht man es kurz in die Sojasoße. Welche Rolle der ein­ge­legte Ingwer spielt, erfährst du jetzt.

Sojasoße

Die Sojasoße kommt in das kleine Schälchen, welches klassisch oberhalb des Tellers steht. Sie ist zum Würzen der Sus­hirol­len gedacht. Dafür nimmst du dein Maki mit den Stäbchen, tauchst es kurz in die Sojasoße und anschlie­ßend wird es gegessen.

Gari, ein­ge­leg­ter Ingwer

Oft sieht man, dass der ein­ge­legte Ingwer mit dem Wasabi zusammen auf dem Röllchen platziert wird. Doch dafür ist er eigent­lich nicht gedacht. Der Ingwer soll den Geschmack der gerade geges­se­nen Rolle neu­tra­li­sie­ren. Deswegen isst man ihn immer zwi­schen­durch, sobald man die Sorte wechselt.

Wasabi

Wasabi ist ein scharfer, japa­ni­scher Meer­ret­tich. Die grüne Paste hat im Nor­mal­fall ordent­lich Wumms und sollte deshalb nur vor­sich­tig dosiert werden. Außer man mag das Prickeln am Hin­ter­kopf, sobald man zu viel davon erwischt hat. Bei uns kann man ihn entweder als Pulver zum selber Anmischen oder fertig in Tuben kaufen. Ich empfehle die Pul­ver­va­ri­ante, da man hier den Schär­fe­grad selbst beein­flus­sen kann.

Ist Sushi gesund?

Immer wieder taucht die Frage auf, ob Sushi gesund ist? Diese lässt sich ganz klar mit einem “Ja” beant­wor­ten. Letzt­end­lich bestehen die kleinen Rollen aus nichts anderem, als Algen, Reis und Fisch bzw. Gemüse. Wichtig ist bei der Zube­rei­tung grund­sätz­lich auf frische und hoch­wer­tige Zutaten zu achten.

Generell hast du hier aber ein sehr fettarmes und eiweiß­rei­ches Essen. Da Reis den Blut­zu­cker­spie­gel nur sehr langsam ansteigen lässt, bleibt das Sät­ti­gungs­ge­fühl wesent­lich länger.

Deswegen solltest du, wenn du Sushi selber machen möchtest, beim Fisch­händ­ler auch grund­sätz­lich angeben, dass du den Fisch für den rohen Verzehr benötigst.

Kalorien und Nährwerte

Die Kalo­ri­en­bi­lanz ist ziemlich positiv. Sie variiert natürlich je nachdem, welche Sorte man isst, aber grund­sätz­lich kann man mit etwa folgenden Kalo­ri­en­an­ga­ben rechnen:

  • Reis –> 100 gr. = 100 kcal,
  • Gurken-Maki –> 1 Rolle ent­spricht etwa 100 kcal,
  • Cali­for­nia Roll –> 1 Stück ca. 30 kcal.

Das sind natürlich nur grobe Angaben. Aber ich denke, sie geben einen guten Einblick, dass es sich bei hierbei um ein kalo­ri­en­ar­mes Essen handelt.

Sushi während der Schwan­ger­schaft

Auch während der Schwan­ger­schaft muss man auf Sushi nicht ver­zich­ten, aller­dings gibt es etwas zu beachten. Schwan­gere Frauen sollen keinen rohen Fisch essen, weshalb das klas­si­sche Fischsu­shi hier rausfällt. Aller­dings sind die vege­ta­ri­schen Varianten kein Problem und so kann man selbst während der Schwan­ger­schaft Sushi essen.

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