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Die Top 10 wichtigsten Fragen & Antworten zu CBD

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CBD ist immer mehr Gesprächsthema. Auch bei uns. Jeder weiß etwas, aber nichts genaues. Deshalb haben wir eine Expertin vom Blog Cannabis-Rausch gebeten, uns mal die wichtigsten Fragen zu CBD zu beantworten. Hier klärt sie uns auf:

Auf dem Markt sind inzwischen viele unterschiedliche CBD-Produkte (Tropfen, Kapseln, Kosmetik) sowohl zur äußeren als auch inneren Anwendung erhältlich. Grundsätzlich gilt beim Kauf aber immer auf die enthaltene Konzentration der genannten Wirkstoffe zu achten. Von der enthaltenen Konzentration hängt es nämlich ab, ob das CBD individuell überhaupt wirken kann oder nicht. Außerdem sind für die Qualität des Produktes sowohl die Herkunft des Hanfs als auch das Herstellungsverfahren entscheidend.

Doch warum werden CBD-Produkte anstelle von Arzneien immer beliebter und warum solltest auch Du die Verwendung von CBD in Erwägung ziehen? Die Antwort ist offensichtlich: Immer mehr Menschen fürchten mögliche Nebenwirkungen der chemischen Medikamente und wollen lieber zu sanfteren, natürlichen Mitteln greifen. Da bieten sich CBD-Produkte als eine gesunde Alternative an. Denn es handelt sich hierbei um einen natürlichen Wirkstoff mit positiven Effekten auf das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit.

Doch selbst wenn Du Dich für CBD als Alternative zu Medikamenten entschieden hast und die positiven Wirkungen erfahren möchtest, hast Du sicherlich eine Vielzahl an Fragen zu diesem Thema. Im Folgenden beantworte ich die Top 10 Fragen zu CBD.

Was ist CBD?

Den meisten von uns sollte allein das Kürzel CBD mittlerweile ein Begriff sein. So steht CBD als Abkürzung für Cannabidiol, welches aus der Cannabispflanze Sativa L. gewonnen und eines von mindestens 113 weiteren Cannabinoiden der Cannabispflanze ist. CBD und THC sind wohl die zwei bekanntesten Cannabinoide, jedoch wirkt nur eines davon berauschend – und zwar THC.

Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass CBD bei verschiedenen Krankheiten und Gesundheitsproblemen wie etwa Schmerzen oder Angstzuständen helfen kann. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von CBD sind aber fast unüberschaubar. Kein Wunder also, dass CBD-Produkte so beliebt sind. Diese enthalten außerdem nämlich wichtige Proteine und Vitamine wie Vitamin-B1, B2 und E und zahlreiche Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Zink, Eisen, Natrium, Magnesium, Kupfer und Phosphor.

Welche Nebenwirkungen hat CBD?

In den seltensten Fällen treten nach der Einnahme von CBD-Produkten Nebenwirkungen auf. Sollten dennoch Nebenwirkungen auftreten, dann sind diese meist unbedeutend. Um mögliche selten auftretende Nebenwirkungen wie beispielsweise Übelkeit, Schwindelgefühl, Durchfall oder Erbrechen zu vermeiden, solltest Du immer mit einer kleinen Dosierung an CBD anfangen und danach die Reaktionen Deines Körpers darauf beobachten.

CBD-Produkte sind allgemein dafür bekannt, das Immunsystem zu stärken und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Sollten dennoch irgendwelche schweren Nebenwirkungen in Verbindung mit der Einnahme von CBD-Produkten auftreten, dann liegt das wahrscheinlich nicht am Wirkstoff selbst, sondern eher an der schlechten Qualität des Produktes oder an anderen Produktbestandteilen. Aus diesem Grund solltest Du beim Kauf von CBD-Produkten immer deren Herkunft sowie andere für die Qualität entscheidenden Faktoren berücksichtigen.

Wie wirkt CBD?

In der Cannabis-Pflanze kommen über 113 Cannabinoide vor, die eine positive Auswirkung auf die Gesundheit des Menschen haben sollen. Die Wirkstoffe können an die Cannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2 Rezeptoren) andocken, die sich in unserem zentralen Nervensystem, im Fortpflanzungs-, im Verdauungs- sowie im Immunsystem befinden. Sogenannte Endocannabinoide werden im menschlichen Körper hergestellt und docken an den gleichen Rezeptoren an. Dazu gehört zum Beispiel das (glücks-) Hormon Anandamid.

Kein Wunder also, dass CBD so intensiv auf den Körper wirken kann. CBD hilft dem Körper beispielsweise bei der Nahrungsregulierung sowie bei der Orientierung, der Sinneswahrnehmung und der Feinmotorik. Außerdem soll CBD unter anderem bei folgenden Erkrankungen und Zuständen helfen:

  • Übelkeit,
  • Erbrechen,
  • Stress,
  • Periodenbeschwerden
  • Schlafstörungen,
  • Burnout,
  • schizophrenen Psychosen,
  • Kopfschmerzen und Migräne,
  • Epilepsie,
  • Entzündungen,
  • Schmerzen
  • Multipler Sklerose und
  • ADS/ADHS

Auch wenn noch nicht alle Wirkungen auch zu 100 % wissenschaftlich belegt wurden, so schreibt das Ärzteblatt:

„Es gilt heute als erwiesen, dass Cannabinode bei verschiedenen Erkrankungen einen therapeutischen Nutzen besitzen.“

Was ist der Unterschied zwischen THC und CBD?

Das Kürzel THC steht für Tetrahydrocannabinol und ist derjenige Bestandteil von Cannabis, der für die berauschende Wirkung verantwortlich ist. Nicht nur, dass man davon „High“ werden kann, der regelmäßige Konsum von THC kann unter Umständen auch zur Abhängigkeit führen. Allerdings ist diese nicht körperlich, sondern rein psychisch bedingt.

Grundsätzlich gilt: je mehr THC, desto weniger CBD in der Pflanze. Wer auf das Rauschgefühl aus ist, der erhöht den Bestandteil des THC in der Cannabispflanze im Gegensatz zu CBD. Für ein krasses High-Gefühl übertreiben es einige allerdings und sorgen für ein THC zu CBD Verhältnis von bis zu 250 zu 1. Allerdings kann diese Menge durchaus gefährlich werden, da bei einer Überdosierung Angstzustände, Panik und Paranoia ausgelöst werden können. Auch Herzrasen und das Gefühl zu sterben kommt vor. An Cannabis gestorben ist bisher aber noch keiner!

CBD hingegen macht nicht high und schon gar nicht abhängig. Du kannst mehr zu diesem Thema in einen umfassenden Bericht der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2017 nachlesen, in dem es um die Wirkungsweise von CBD geht. Die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs von CBD und einer anschließenden Abhängigkeit wird für sehr gering gehalten.

Ist CBD legal?

Ja, CBD ist legal. Und das liegt vor allem daran, dass der Wirkstoff kein Rauschgefühl verursacht und daher auch nicht süchtig macht. Landwirte dürfen seit dem Jahr 1996 Nutzhanf mit einem niedrigen THC-Gehalt anbauen. Daraus entstehen diverse Produkte wie z. B. Papier, erneuerbare Kunststoffe, Kleidung, aber auch zahlreiche CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt unter 0,2 %. Dieser Grenzwert ist ausschlaggebend in Deutschland, denn solange dieser nicht überschritten wird, ist das Produkt auch nicht verboten. Der Anbau von Cannabispflanzen mit einem höheren Anteil an THC ist dagegen immer noch illegal.

Wie hoch darf der CBD-Gehalt in Produkten sein?

Besonders beliebt sind CBD-Öle, in denen die Konzentration üblicherweise zwischen 2,5 und 30 % liegt. Die meisten enthalten jedoch 5 %, 10 % oder 15 % CBD. Die notwendige Dosis der Konzentration im CBD-Öl hängt von der jeweiligen Erkrankung bzw. der Symptomatik ab, für welche das Öl eingesetzt werden soll. Wer einfach nur sein gesamtes Wohlbefinden verbessern will und nur gelegentlich unter milderen Beschwerden wie etwa gelegentlichen Schlafstörungen oder nicht allzu starken Angstzuständen leidet, kann dazu Öle mit einem 5-10-prozentigen Anteil an CBD verwenden. Für die Behandlung von beispielsweise chronischen Schmerzen sollte das Produkt mindestens 15 % an CBD aufweisen. Dagegen sind mindestens 20 % CBD notwendig, damit das Produkt auch bei schwerere Erkrankungen helfen kann. Bei Krebspatienten werden sogar 30 % oder mehr empfohlen, wobei in diesen Fällen eher zu verschreibungspflichtigem THC geraten wird.

Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis findet man derzeit bei CBD CIRCLE, die eine Aktion 3 für 2 anbieten:

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Wer sollte CBD nicht verwenden?

Grundsätzlich hat CBD keine besonderen Nebenwirkungen. Gelegentlich können niedriger Blutdruck, ein trockener Mund oder eine leichte Schläfrigkeit auftreten, jedoch bleiben nennenswerte Nebenwirkungen meistens aus. Nichtsdestotrotz könnte es passieren, dass CBD die Wirkung einiger Arzneien beeinflusst und hemmt. Solltest Du also bereits andere Medikamente einnehmen, dann bespreche die Einnahme von CBD-Produkten unbedingt mit Deinem Hausarzt.

Der CBD-Konsum bei Kindern ist allerdings etwas fragwürdig, da sie sich noch im Entwicklungsstadium befinden und die Folgen unter diesen Umständen noch weitestgehend unerforscht sind. Auch schwangere sollten kein CBD verwenden,

Wie lange darf man CBD einnehmen?

Auch bei dieser Frage hängt die Antwort vom jeweiligen Anwendungszweck ab. Da CBD nicht schädlich ist, darf es bei schweren und andauernden Beschwerden auf Dauer eingenommen werden. Die Weltgesundheitsorganisation hat CBD als ungefährlich eingestuft und der Europäische Gerichtshof hat eindeutig entschieden, dass es sich bei CBD nicht um einen psychoaktiven Suchtstoff handelt.

Daraus lässt sich schließen, dass CBD auch für eine Langzeiteinnahme geeignet ist. Das heißt aber nicht, dass die Wirkung nur so gewährleistet ist. Eine regelmäßige Anwendung von CBD-Produkten bei milderen Beschwerden verspricht ebenfalls gesundheitsfördernde Wirkungen.

CBD und Autofahren?

Das Autofahren ist nach dem Cannabis-Konsum verboten, solange die Pflanze THC enthält und einen Rausch hervorruft. Das bezieht sich aber nicht auf den Wirkstoff CBD, der unabhängig von der Höhe der Dosierung nicht psychoaktiv wirkt. Aus diesem Grund ist Autofahren nach dem Konsum von CBD-Produkten nicht verboten. Durch den äußerst niedrigen Gehalt an THC in den legalen Produkten kann der illegale Grenzwert praktisch gar nicht erreicht werden. Dein Führerschein ist also auch nach dem CBD-Konsum sicher.

Welche CBD-Produkte gibt es?

Da CBD immer mehr an Popularität gewinnt, sind mittlerweile unzählige CBD-Produkte auf dem Markt erhältlich. Die Präparate können inzwischen nicht nur in der Apotheke, sondern in vielen Online-Shops und selbst Drogerien gekauft werden. Selbst Supermärkte wie ALDI stehen in Deutschland wohl schon in den Startlöchern, zumindest in Großbritannien bietet ALDI auch CBD-Produkte an und in Deutschland Literatur dazu. Neben der Option, CBD-Blüten zu rauchen, gibt es also noch zahlreiche andere Anwendungsmöglichkeiten und Produkte wie z. B.:

  • Cremes,
  • Tropfen,
  • Öle,
  • Kapseln,
  • Kristalle,
  • Isolate und E-Liquids
  • Pulver,
  • Lebensmittel wie Tee, Schokolade, Gummibärchen, Getränke etc.

Aber noch sind nicht alle Varianten in Deutschland erhältlich.

CBD eignet sich auch für Haustiere

Hund CBD

Wie wir in diesem Beitrag vorstellen, eignet sich in gleichem Maße CBD auch für das Wohlbefinden und die Therapie bei Haustieren. Insbesondere spezielles CBD Öl für Hunde und Katzen findet immer mehr Anhänger in den USA, wo auch die Forschung dazu deutlich weiter ist. Aber auch hier in Deutschland sind immer mehr Tierärztinnen und – ärzte von der therapeutischen Wirkung überzeugt.

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