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Finanzen sind auch Frauensache – Warum Frauen ihre Geldanlagen im Griff haben sollten

Die Vermögensvorsorge ist ein wichtiges Thema – nicht nur für Frauen. Aber gerade sie verhalten sich dabei oft zurückhaltend und sind am Ende die Leidtragenden. Auch bei diesem Thema besteht in Sachen Gleichberechtigung einfach noch Nachholbedarf, denn egal wie sehr wir sie herbeireden, so ganz ist sie in der Realität noch nicht angekommen. Frauen haben oft niedrigere Gehälter, unterbrechen ihre Karrieren häufiger für Kindererziehung oder Angehörigenpflege und sind öfter von Altersarmut betroffen als Männer. Auch wenn sich die Situation langsam bessert, lassen sich diese Tatsachen einfach nicht von der Hand weisen.
Viele Frauen vernachlässigen dennoch ihre persönliche Vermögensvorsorge und verlassen sich dabei auf den Partner und eine gemeinsame Finanzplanung. Sich auf die guten Einkünfte und die Vermögensvorsorge des Partners zu verlassen, ist aber risikoreich. Zu viele weibliche Biografien zeigen, dass dieses Vertrauen in die gemeinschaftliche Finanzierung schiefgehen kann. Dabei muss es noch nicht einmal um eine Trennung gehen. Auch Schicksalsschläge wie Krankheit, Unfall oder Tod können die Vorzeichen sehr schnell ändern.

Der Mut zur Geldanlage fehlt oft
Finanzexperten raten bei Geldanlagen in der Regel zu einer breiten Streuung. Es sollten also verschieden Anlageformen genutzt werden. Gerade hier sind Frauen leider oft zurückhaltender und ängstlicher als Männer. Sie scheuen die Investition in ertragreiche Anlageformen wie Aktien oder Immobilien und nutzen vernehmlich traditionelle Sparkonten, die sich gerade bei der aktuellen Zinslage kaum lohnen. Auch bei der Investition in Sachwerte halten sie sich zurück. So ist beispielsweise unter Männern das Anlegen einer wertvollen Uhrensammlung durchaus verbreitet. Frauen besitzen zwar häufig Schmuckstücke, die haben aber selten Sammelcharakter und Werterhalt oder gar Wertsteigerung ist dann meist kein Thema.
Auch für Frauen könnten Dinge wie Sammleruhren dabei durchaus eine Wertanlage sein. Dabei handelt es sich zwar nicht unbedingt um eine sichere Altersvorsorge, aber durchaus um einen mitunter hilfreichen mehr oder weniger großzügigen „Notgroschen“. Und edle Cartier-Uhren oder ähnlich wertstabile Modelle sind dabei zusätzlich noch tragbare Schmuckstücke, an denen man einfach Freude haben kann.
Ein gesunder Mix aus sicheren, risikoreicheren, langfristigen und schnell verfügbaren Anlageformen empfiehlt sich für beide Geschlechter. Frauen sollten also mutiger sein und sich auch an solche Themen ruhig einmal heranwagen.

Wissen hilft beim Geldanlegen
Für alle Frauen, die sich bisher nicht oder kaum mit ihrer Vermögensvorsorge beschäftigt haben, ist die Gelegenheit jetzt besonders günstig. Denn der Finanzmarkt hat diese Lücke erkannt und umwirbt Frauen momentan verstärkt. Immer mehr Anbieter haben spezielle Informationsangebote und Programme im Angebot. Auch Weiterbildungsmöglichkeiten wie Bücher, Workshops oder Seminare zum Thema finden sich immer häufiger. So etwas kann durchaus hilfreich sein, denn häufig ist Unwissenheit der Hauptgrund, weshalb Frau sich nicht an eine Geldanlage herantraut. Obendrein hilft das nötige Wissen natürlich dabei, nicht auf fragwürdige Anlagemöglichkeiten hereinzufallen.
Auch Frauen mit geringerem Einkommen sollten übrigens das Thema Geldanlagen ins Auge fassen. Vermögensaufbau ist nämlich durchaus nicht nur ein Thema für Besserverdienende. Der Spruch „Kleinvieh macht auch Mist“ gilt auch in der Welt der Finanzen und wer geschickt anlegt, kann mitunter aus kleineren Beträgen letztlich durchaus etwas herausholen.
Umsicht und etwas mehr Mut als bisher kann sich für Frauen finanziell durchaus auszahlen.

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